Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
Digitaldruck in Farbe und schwarz/weiß
Sophie-Scholl-Schule Hanau

Brockenhaus Hanau
Aktuelle Veranstaltungen
und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

20.09.2009
Wohnstätte Kopernikusstraße heißt jetzt Johannes-Steubner-Haus
HANAU Sich öffnen, Neues wagen, Entwicklung ermöglichen: Das war auch vor 25 Jahren zentrales Thema  für die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen, als die ersten Bewohner im September 1984 in die neu gebaute Wohnstätte für geistig und mehrfach behinderte Menschen in der Kopernikusstraße in Hanau-Kesselstadt einzogen. Bewohner, Personal, Freunde und Verwandte feierten am Sonntag , 20. September 2009, das Jubiläum – zu Gast waren auch Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Landrat Erich Pipa. Wohnstättenleiterin Arnhild Becker-Bös begrüßte die Gäste, und der Lebenshilfe-Chor verbreitete mit seinen Liedern Feststimmung. Die Vorstandsvorsitzende des Behinderten-Werks Main-Kinzig, Doris Peter, wünschte sich in ihrer Ansprache mehr Austausch und Begegnungen mit den Nachbarn. Auch wenn die Wohnstätte heute „Teil des Viertels“ sei und sich die anfänglichen Ängste bei den Anliegern schnell als unbegründet herausstellten, gebe es abgesehen von den Initiativen der Kirchengemeinden kaum  Kontakte zu den Mitbürgern. Bei der offiziellen Einweihung der Gebäude am 16. November 1984 hatte Heinrich Heck, seinerzeit Vorsitzender der Lebenshilfe Hanau, von der Freude der Menschen mit Behinderung über mehr Eigenständigkeit in einem neuen Lebensumfeld gesprochen. Die Lebenshilfe Hanau hatte Beachtliches geleistet, um den Bau der Wohneinrichtung mit 48 Plätzen zu ermöglichen: Planung und Finanzierung erforderten großen Einsatz; die Baukosten für den Wohnkomplex betrugen schlussendlich 4,2 Millionen D-Mark, davon brachte der Verein durch Beiträge, Spenden und Sammelaktionen 450.000 D-Mark an Eigenmitteln auf. Einer der Motoren des Projekts war  der Pädagoge Johannes Steubner, Gründungsmitglied der Lebenshilfe Hanau und zum Zeitpunkt der Einweihung der Wohnstätte in der Kopernikusstraße Vorsitzender des Behinderten-Werks Main-Kinzig e.V.  Dieses war 1974 als Zusammenschluss der  Lebenshilfevereine Hanau, Gelnhausen, Schlüchtern, dem Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis gegründet worden.  Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens bekam die Wohnstätte in der Kopernikusstraße am vergangnen Sonntag den Namen „Johannes-Steubner-Haus, um an einen Mann zu erinnern, der sich um die Belange für Menschen mit Behinderung und damit um deren Integration in die Gesellschaft in besonderem Maß verdient gemacht hat. Seine Tochter Christiane Steubner und Heimbeirat Dirk von Cieminski enthüllten die Namenstafel. Johannes Steubner hatte  1984 in seiner Rede zur Einweihung der Wohnstätte betont, dass Menschen mit Behinderungen „Persönlichkeiten mit den gleichen Gefühlen und Erwartungen wie alle anderen auch sind.“ Diesem Grundsatz trage das Behinderten-Werk Main-Kinzig Rechnung, indem es die Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stelle, wie der stellvertretende Geschäftsführer Joachim Schröck unterstreicht.  Das Unternehmen mache passgenaue Angebote in den Bereichen Wohnen, Leben, Arbeit, Weiterbildung, Beratung und Förderung, die sich so weit als möglich an den Vorstellungen der Menschen mit Behinderung orientierten. Dabei verstehen sich die Mitarbeiter des BWMK als Assistenten: Sie geben Hilfe zur Selbsthilfe. Das heißt, sie realisieren gemeinsam mit den Klienten ein Leben nach deren Wünschen. Dazu gehört auch das Wohnen. 25 Jahre nach der Einweihung der Wohnstätte in der Kopernikusstraße sind den damals ersten Schritten zu mehr Selbstständigkeit noch viele weitere gefolgt - und stets wurden und werden neue Wege beschritten. Das betrifft die räumliche Umstrukturierung, um den Menschen ihren Wunsch nach einem eigenen Lebensbereich zu erfüllen  – in Einzelzimmern und Apartments – aber auch eine Wandlung des Menschenbildes. Die Wohnangebote, die das Behinderten-Werk macht, werden fortlaufend erweitert und flexibilisiert: Neben Plätzen mit stationärer Betreuung in den Wohnstätten gibt es angegliederte Außenwohngruppen, die stundenweise betreut werden, und das Betreute Wohnen für geistig behinderte Menschen, die in ihrer eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft (WG) ambulante Hilfen in Anspruch nehmen können. Das ist Wohnen nach Wunsch mit den Hilfen, die jede(r) einzelne braucht. Die Erfahrung, den Alltag selbstbestimmt gestalten zu können, stärkt Menschen mit Behinderung in ihrem Selbstbewusstsein und fördert vielerlei Kompetenzen wie Kommunikation, Motorik und Wahrnehmung. Neu für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist das Begleitete Wohnen in Familien. Wenn der Wunsch nach Kontakt und Alltagsgestaltung im Familienverbund besteht, gibt es die Möglichkeit zur Vermittlung in eine Gastfamilie. Da dieses Angebot neu konzipiert wurde, freut sich das Behinderten-Werk natürlich auch über Familien im Main-Kinzig-Kreis, die entsprechende Plätze anbieten. Menschen mit Behinderung soziale Teilhabe zu ermöglichen – das ist das übergeordnete Ziel aller Leistungen und Angebote des Behinderten-Werk.
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