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News

15.03.2015
Eine Bundesministerin und 19.000 Besucher
Wie wichtig Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind, um deren Teilhabe am Arbeitsleben zu gewährleisten, das unterstrich die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (SPD), bei der Eröffnung der Werkstätten-Messe 2015 in Nürnberg. Gleichwohl ziele das künftige Bundesteilhabegesetz darauf ab, mehr Wunsch- und Wahlrechte für Menschen mit Behinderung zu sichern und mehr Durchlässigkeit im System zu schaffen. Inklusion auch gesetzlich unterstützen – das zählt zu den Aufgaben von Bundesministerin Andrea Nahles, die gemeinsam mit Martin Berg, dem Vorsitzenden der BAG WfbM, die Werkstätten-Messe in Nürnberg eröffnete.

„Wir freuen uns, dass wir durch den Besuch der Ministerin eine bundespolitische Wahrnehmung für das Thema der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen bekommen“, so Martin Berg, Vorstandsvorsitzender der BAG WfbM (Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen), der die Messe mit Andrea Nahles eröffnete. Die Veranstaltung vom 12. bis 15. März in Nürnberg wurde erstmals von einer Bundesministerin besucht.
Dieses Jahr verzeichnete die viertägige Messe unter dem Motto „Mehr Wert, als man denkt!“ rund 19.000 Besucher.
Die Aussteller präsentierten hochwertige Produkte und Dienstleistungen, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen informierten sich über die vielfältigen Job- und Bildungsmöglichkeiten, die Werkstätten deutschlandweit bieten. Das umfangreiche Fachvortragsprogramm, das auch vom BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) mit mehreren Beiträgen bereichert wurde, fand ebenfalls ein aufmerksames Publikum.

Nach einer kurzen Stippvisite in der Messehalle, bei der die Bundesministerin das Karriere:Forum der BAG WfbM und den Gemeinschaftsstand des Bundeslandes im Fokus Berlin besuchte, folgte ein kurzes Grußwort des Nürnberger Oberbürgermeisters Dr. Ulrich Maly. Anschließend sprach Andrea Nahles über die Perspektiven, die ein Bundesteilhabegesetz für die Werkstätten und die dort beschäftigten Menschen mit Behinderungen haben kann. Die Werkstätten, so die Bundesministerin, würden auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil eines inklusiven Arbeitsmarktes sein. Gleichzeitig müsse es das Ziel sein, mehr Durchlässigkeit zwischen den Angeboten der Eingliederungshilfe und dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Nahles unterstrich zudem, dass das arbeitnehmerähnliche Rechtsverhältnis der Werkstattbeschäftigten eine große Errungenschaft sei, die nicht aufgegeben werden sollte. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Werkstätten auf einem guten Weg sind, ihren Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft zu leisten.
In der anschließenden Podiumsdiskussion vertieften der Berliner Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja, der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Soziales Burkard Rappl, der Bezirkstagspräsident des Bezirks Mittelfranken Richard Bartsch und Martin Berg das Thema Bundesteilhabegesetz. Dabei wurden neben den Themen Anschlussfähigkeit der beruflichen Bildung auch die Finanzierung der Eingliederungshilfe und die Perspektiven der Werkstätten diskutiert.
Das BWMK präsentierte sich während der zehnten Werkstätten-Messe in Nürnberg erstmals mit einem Gastro-Stand unter dem Motto „echt hessisch“. Die Messe-Besucher genossen hessische Spezialitäten wie Grüne Soße, Linsensuppe mit Frankfurter Würstchen und Presskopf-Carpaccio. Zur Kaffeezeit servierte das BWMK-Team Frankfurter Kranz und Apfelweincremetorte. Natürlich wurde das „Stöffsche“ auch im Bembel kredenzt. Überdies ging es darum zu zeigen, wie Menschen mit Beeinträchtigungen im gastronomischen Bereich qualifiziert und eingebunden werden. „Es ist toll zu erleben, wie gut die gemeinsame Arbeit funktioniert“, so Projektleiter Hermann Blocher. Der Einsatz auf der Messe bereitete dem gesamten Gastro-Team viel Spaß – selbst Phasen großen Ansturms auf das kulinarische Angebot wurden souverän bewältigt.
Am Hauptstand des Sozialunternehmens, das an mehr als 45 Standorten im Main-Kinzig-Kreis vertreten ist, informierten die Mitarbeiter über das Angebot des BWMK in Sachen beruflicher Bildung und Qualifizierung. Auf großes Interesse stieß unter anderem die Qualifizierung zum Servicehelfer, die modular aufgebaut ist und Menschen Schritt für Schritt auf ihre Aufgaben vorbereitet. Fachleute aus dem direct-Beratungszentrum des BWMK informierten über die Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation, die Menschen ohne Lautsprache oder mit lautsprachlichen Einschränkungen dabei hilft, sich zu verständigen. Ein weiterer Besuchermagnet war der Zigarren-Wickeltisch, an dem Robert Simon live demonstrierte, wie die Zigarren ihr hochwertiges Deckblatt erhalten. Im Brockenhaus Hanau des BWMK gibt es neben Café und Kunstatelier auch eine kleine Zigarrenmanufaktur, in der Menschen mit Beeinträchtigungen beschäftigt sind.
Jahresbericht 2015
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