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News

12.03.2013
Meine Art die Welt zu sehen

Sich begegnen, sich voneinander inspirieren lassen und Neues schaffen: Ein Kunstprojekt mit dem Gelnhäuser Künstler Jesekiel und Kreativen des KunstRaums Hanau hat Bemerkenswertes hervorgebracht. „Meine Art die Welt zu sehen“ heißt die Ausstellung in der Alten Synagoge Gelnhausen, die bis zum 24. März die Werke von Menschen mit Handicaps zeigt.

„Ich freue mich, diese Ausstellung heute in einem solch schönen Rahmen präsentieren zu können“, eröffnete Jesekiel alias Benedikt C. Wallisser die Vernissage. Wallisser hat die Ausstellung in seine eigene mit dem Titel „Geschick und Geschichte“ aufgenommen, die bereits am Freitag eröffnet worden ist. Er dankte der Stadt Gelnhausen und vor allem dem BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) für deren Unterstützung.

Das BWMK ist Träger des Hanauer Brockenhauses, unter dessen Dach sich auch der KunstRaum befindet, der Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze bietet. „Die Idee für das Brockenhaus haben wir aus Österreich mitgebracht, obwohl sie ursprünglich aus der Schweiz stammt“, erklärte Joachim Schröck, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BWMK. Die Namensgebung gehe auf ein Bibelzitat zurück, in dem Jesus nach der Speisung der 5000 zu seinen Jüngern sagt: „Sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verloren gehe.“ Die „Brocken“ sollen an bedürftige Menschen verteilt werden und so seien die Brockenhäuser eine Art ständiger Flohmarkt, für die gebrauchte Waren gesammelt würden, um sie für wenig Geld an Bedürftige zu verkaufen.

Von der Lebenshilfe Vorarlberg, die das Modell Brockenhaus neu für sich interpretiert habe, habe das BWMK die Idee eines Kunstateliers übernommen. „Ein Kunstatelier und die damit einhergehende Möglichkeit, Kunst als Arbeitsplatz zu begreifen, war für uns eine neue Erfahrung“, so Schröck. Das Konzept habe sich bewährt und biete den Mitarbeitern neben dem Raum, um sich künstlerisch auszudrücken, auch die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen - beispielsweise zum Gelnhäuser Künstler Jesekiel. Die Idee, gemeinsam zu arbeiten, entstand bei einem der Besuche Jesekiels im KunstRaum.

Im Rahmen ihres aktuellen Projekts „Leben in der Stadt“ schufen die Mitarbeiter des KunstRaumes Bilder und Installationen, die sich mit den Bereichen Menschen, Gebäude, in einer Stadt angesiedelte Einrichtungen, Verkehr und Natur im städtischen Bereich auseinandersetzen. Dieses Projekt korrespondierte mit dem Projekt „Geschick und Geschichte“ des Künstlers Jesekiel, der sich derzeit mit der Geschichte von Gebäuden, Menschen und Natur im Main-Kinzig-Kreis auseinandersetzt. Eine Zusammenarbeit war folglich naheliegend.

Drei Vormittage zusammen gemalt

"Drei Vormittage zur gemeinsames Arbeit hatten wir eingeplant“, erklärte Martina Roth, künstlerische Leiterin des KunstRaumes während der Vernissage. „Das war sehr wenig Zeit.“ Der erste Vormittag war dem Thema Mensch gewidmet: Bendikt C. Wallisser nahm die Wünsche der Kunstschaffenden mit Handicap entgegen und begann die Gemälde, die die KunstRaum-Mitarbeiter anschließend vollendeten. Am zweiten Vormittag mit dem Thema Gebäude begannen die KunstRaum-Mitarbeiter die Werke mit Edding-Zeichnungen, die Jesekiel dann kolorierte und zum Abschluss brachte. Gleichzeitig arbeiteten Künstler mit Handicap und Jesekiel am dritten Vormittag an einem Bild mit dem Thema Natur und Bäume. „Und trotzdem ist die Handschrift eines jeden Künstlers in jedem einzelnen Bild zu erkennen“, sagte Roth. Sie und ihre Kollegin Nicole Pietschmann bedankten sich herzlich bei Benedikt C. Wallisser, „dafür, dass er sich auf uns so toll eingelassen hat – das hat uns allen neue Inspiration gegeben und uns sehr gut gefallen“. Stolz präsentierten die Künstler hernach den Gästen ihre Werke, die mit ihrer Kreativität und Farbintensität beeindrucken.

Die Ausstellung in der ehemaligen Synagoge ist noch bis zum 24. März freitags von 16 bis 20 Uhr, samstags von 14 bis 20 Uhr und sonntags von 11  bis 18 Uhr geöffnet. Montags bis donnerstags sind Führungen nach Vereinbarung möglich. Anmeldung unter info@jesekiel.de. Weitere Informationen zu Ausstellung und Sonderausstellung gibt es unter www.jesekiel.de/ausstellung-geschick-und-geschichte-gelnhausen

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