Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
Digitaldruck in Farbe und schwarz/weiß
Sophie-Scholl-Schule Hanau

Brockenhaus Hanau
Aktuelle Veranstaltungen
und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

12.10.2010
Selbstbestimmt leben mit dem Persönlichen Budget

Behinderte Menschen – gleich welchen Alters -  haben einen gesetzlichen Anspruch auf Hilfeleistungen in verschiedensten Lebensbereichen, auch Teilhabeleistungen genannt. Die Bereiche Arbeit, Wohnen, Bildung oder Freizeit sind nur einige Beispiele von vielen. „So individuell und einzigartig jeder Mensch ist – so unterschiedlich ist sein Hilfebedarf“, berichtet Sozialjuristin Gabriele Leskopf, die im Auftrag der Lebenshilfe Main-Kinzig Menschen mit Behinderungen berät.

Normalerweise werden die Hilfen von Einrichtungen der Behindertenhilfe erbracht; von der Geburt bis zum Renteneintritt gibt es in Deutschland ein Netzwerk an gut organisierten Hilfen, der betroffene Mensch ist versorgt. So weit zur Sachleistung.  Aber es geht auch anders: mit dem Persönlichen Budget. „Über das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderungen wurde schon viel Informationsmaterial veröffentlicht. Trotzdem ist die die neue Leistungsform immer noch eine große Unbekannte“, konstatiert Leskopf. Das persönliche Budget nach
§17 des SGB IX (Schwerbehindertenrecht) wurde 2001 eingeführt, der Rechtsanspruch besteht seit 2008.

Das Persönliche Budget – was ist das?

Das Persönliche Budget ist  eine Geldleistung für Menschen mit Behinderung. Es ist keine zusätzliche Leistung, sondern nur eine andere Leistungsform.  Man erhält einen monatlichen Geldbetrag, um sich die notwendige Unterstützung und Hilfe, welche  alltäglich und regelmäßig  sein muss,  selbst einzukaufen.

Der „Budgetnehmer“ sucht sich in eigener Verantwortung  die Hilfen (Assistenten oder Dienstleistungserbringer) auf dem freien Markt und  organisiert dann selbst, wann und wie viel Hilfeleistung er haben möchte. Mit den Assistenten oder Dienstleistern werden Arbeitsverträge abgeschlossen und  nach Stundenabrechnung werden die Helfer vom Budgetnehmer aus dem Budget  bezahlt – er ist Arbeitgeber. Dieser andere Weg der Bedarfsdeckung wird schon seit mehreren Jahren von behinderten Menschen erfolgreich genutzt.

Erfahrungen einer Budgetnehmerin

Budgetnehmerin Tanja Dinter (39) erzählt: „Ich bin zu 100 % körperlich eingeschränkt und habe seit zwölf Jahren einen festen Arbeitsvertrag. Meine schulische Laufbahn und meine Berufsausbildung waren mit Internatsaufenthalten verbunden, mein Tag war geregelt, selbst die Heimfahrten wurden nach Genehmigung des Kostenträgers organisiert. Nach der Berufsausbildung lebte ich wieder einige Jahre bei meinen Eltern, mir wurde aber bald klar, dass das keine dauerhafte Lösung sein konnte. Nach Wohn-Erfahrungen im Integrativen Wohnpark für Menschen mit Behinderungen stand mein Entschluss  fest: Ich wollte eine eigene Wohnung haben und unabhängig sein. Meine Familie, Zivis und ein Pflegedienst unterstützten mich nach Kräften, es war oft  eine organisatorische Gratwanderung. Über das  mühsam erkämpfte und dann in guter Zusammenarbeit mit dem Sozialhilfeträger  durchgeführte Assistenzmodell (Arbeitgebermodell), welches  dann meine Betreuung wesentlich erleichterte, kam ich 2006 zum Persönlichen Budget – eigentlich durch einen Zufall.

 Ich war umgezogen und in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Sozialhilfeträgers gekommen. Dort hatte man wenig Erfahrung mit dem Assistenzmodell und es entstand die Idee: Machen wir doch gleich ein persönliches Budget darau. Das war leichter gesagt als getan, aber ich sagte mir immer: ,Du möchtest unabhängig leben, also musst du da durch!´
Dank meiner Erfahrungen und meines Durchhaltevermögens gelang es mir, ein gut eingespieltes Team  von mittlerweile acht Assistenten einzustellen. Jetzt stehe ich  unmittelbar  vor dem Abschluss der Zielvereinbarung für ein Trägerübergreifendes Persönliches Budget  -  davon gibt es bundesweit nur eine Handvoll – ein schöner Erfolg, der hoffentlich vielen anderen Menschen mit Behinderung Mut macht.“

Informationen und Budgetberatung erhalten Sie hier: Gabriele Leskopf Budgetberatungsstelle/ Sozialberatung der Lebenshilfe Main-Kinzig gGmbH Gelnhausen Tel: 06051 9218 851 (auch AB) Tanja Dinter Budgetnehmerin BWMK, Gelnhausen Tel: 06051 92180 oder 06108 796998 Maria Klimmer Sozialverwaltung Main-Kinzig-Kreis Gelnhausen Tel: 060518514137 Fax: 06051/8514155
Datenschutz
Lesen Sie jetzt hier unsere Datenschutzerklärung.


Jetzt E-Bikes mieten!
Jahresbericht 2016
Hofgut Marjoß
Bio-Lebensmittel vom Hofgut Marjoß. Der reine Genuss!