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News

28.09.2010
Neues Gesicht für Lili Marleen

Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gestaltung in Hanau freuen sich auf das gemeinsame Projekt.

Für das Leben lernen – wo geht das besser als mitten im Leben? Diese Erkenntnis ist Ausgangspunkt eines gemeinsamen Projekts der Eugen-Kaiser-Schule in Hanau und des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK). 24 Schüler der zweijährigen Fachoberschule für Gestaltung werden ab sofort daran arbeiten, ein neues Ambiente für das  Café Lili Marleen in Gelnhausen zu entwerfen.  Das Café und Bistro wurde vor elf Jahren mit dem Ziel gegründet, Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, berufliche Erfahrungen im gastronomischen Bereich zu sammeln. Überdies wurde ein Raum der Begegnung und des Austauschs geschaffen.

Seither ist das Café in den Räumen der ehemaligen Kaserne, dem zentralen Dienstsitz des BWMK, ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, Berufstätige aus dem umliegenden Gewerbegebiet und Kulturinteressierte. Denn von Beginn versteht sich das Café auch als Ort der Inspiration und Anregung: regelmäßig finden Vernissagen, Ausstellungen und Lesungen dort statt.

Während sich das Angebot stets wandelt, hat sich am Interieur des Cafés in den vergangenen elf Jahren wenig verändert. Das soll nun anders werden: Dietmar Ott als Verantwortlicher für den Betrieb, die zuständige Gruppenleiterin Ingrid Weber-Richter, José Franco-Pereira, Koordinator der Fachoberschule für Gestaltung sowie Lehrer Rüdiger Ritter gaben jetzt den Startschuss für das Projekt „Neues Gesicht für Lili Marleen“. Gemeinsam mit elf Schülern der insgesamt 24-köpfigen Projektgruppe wurde das Café besichtigt. „Da lässt sich was draus machen“, oder „hier muss mehr Licht hin“, lauteten die ersten Kommentare. „Meine Mutter hat mir extra das Lied vorgesungen“, meinte eine der Schülerinnen, als es um den Namen des Cafés ging.

Das Thema „Lili Marleen“ sei inhaltliches Leitmotiv der Gestaltungsvorschläge, erklärte Dietmar Ott. Zwar sei das Café in der Region bekannt und werde von vielen liebevoll „Lili“ genannt, allerdings könnten Gäste diese Besonderheit an der Innengestaltung kaum ablesen. Natürlich gebe es auch innenarchitektonische Vorgaben für die Neugestaltung: So soll der Thekenbereich umgebaut werden, damit die Arbeitsabläufe optimiert werden können und für die Gäste eine einladende Situation entsteht.

Rüdiger Ritter ist Architekt und unterrichtet an der Fachoberschule das Fach „Gestaltung von Lebensräumen“. Er wird mit den Schülern Vorschläge erarbeiten und per Computer visualisieren. Auch Logo, Speisekarten und Beschilderung sollen von den Schülern überarbeitet werden. „Es ist sinnvoll, verschiedene Teams zu bilden, die sich um einzelne Aufgabenfelder kümmern“, erklärte José Franco-Pereira. Das Projekt sei spannend, weil es viele Aspekte verbinde: Zum einen könnten die Schüler unter realen Bedingungen Wissen erwerben und ihre Fähigkeiten anwenden, zum anderen finde Sozialraumorientierung statt. „Die Schüler erleben hautnah, wie ein Sozialunternehmen wie das BWMK arbeitet und wie es in der Region vernetzt ist.“  Die Eugen-Kaiser-Schule beschäftige sich auch mit dem Thema Inklusion  und der Frage, wie Schule organisiert sein muss, damit Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt an Bildung teilhaben können.

Für einen jungen Schulzweig wie den der Fachoberschule für Gestaltung, der seit dem Schuljahr 2008/2009 an der Eugen-Kaiser-Schule besteht, sei die Vernetzung in der Region ebenfalls sehr wichtig, so Franco-Pereira. Zunächst werden sich die Schüler mit dem BWMK beschäftigen, das an über 40 Standorten im Main-Kinzig-Kreis Beratung, Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten sowie verschiedene Wohnformen für Menschen mit Behinderung anbietet. In Hanau betreibt das BWMK zum Beispiel eine Beratungs- und Frühförderstelle für Kinder ab Geburt bis zum Schuleintritt sowie die Steinheimer Werkstätten, wo Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Industriemontage, Holz- und Metallverarbeitung tätig sind.

Außerdem wartet ein weiteres interessantes Thema darauf, von den Schülern neu entdeckt und interpretiert zu werden: Lili Marleen.
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