Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
Digitaldruck in Farbe und schwarz/weiß
Sophie-Scholl-Schule Hanau

Brockenhaus Hanau
Aktuelle Veranstaltungen
und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

21.06.2010
Premiere beim Sommerfest
Regisseur Klaus Ziegler (rechts) bespricht die Frisörszene mit den Darstellern Romana Kolzenburg und Harald Linkersdörfer. Mit spitzen Fingern schnipst der junge Mann etwas vom Knie, dann wendet er den Kopf blitzschnell zur Seite, springt vom Stuhl auf und fuchtelt in der Luft herum. Spätestens jetzt ist klar: Wespenalarm. An diesem freundlichen Sommertag ist es wahrlich warm im Gruppenraum des Seniorenheims „Haus im Bergwinkel“  in Schlüchtern – Temperaturen, wie Insekten sie mögen. Echte Wespen sind zwar nirgends zu sehen, aber die Darsteller, die sich hier zur Theaterprobe getroffen haben, stellen den Überfall der Flügeltiere überzeugend dar. Das Ensemble besteht aus sieben Menschen mit Behinderung aus Schlüchtern und anderen Bergwinkel-Orten: Sie haben Interesse am Theaterspielen und bereiten sich auf ihren Auftritt beim Sommerfest im Dr. Rudolf-Pabst-Haus am 26. Juni vor. Die Schlüchterner Wohnstätte, in der Menschen mit Behinderungen leben, besteht seit 20 Jahren, und das soll gefeiert werden. Kultur, Begegnung und Information sollen an diesem Tag im Mittelpunkt stehen. Die Theatergruppe hat sich aus Interessierten gebildet, welche verschiedene Angebote des Behinderten-Werk Main-Kinzig (BWMK)  in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Freizeit wahrnehmen. „Wir haben alle Spaß am Spiel“, erklärt Petra Amend, die sich mit ihren sechs Ensemble-Kollegen alle 14 Tage trifft, um „Szenen aus dem Alltag“ einzustudieren. Fachliche Unterstützung bekommt die Theatergruppe von Klaus Ziegler, der auf viele Jahre Regie-Erfahrung im Amateur-Theater zurückblicken kann. 1999 gründete er in Sinntal-Jossa die Theatergruppe „Stoark Stoeck“, die seither regelmäßig Eigenproduktionen mit Lokalkolorit auf die Bühne bringt. Mit der Schlüchterner Gruppe zusammenzuarbeiten ist nach Bekunden Zieglers eine spannende Erfahrung. „Es ist schön zu sehen, wie schnell die Leute durch die Probenarbeit an Mut gewinnen und sich auch mal an Experimente wagen.“ Die Stiftung Behinderten-Werk unterstützt die Initiative finanziell. „Die Theaterarbeit bietet viele Möglichkeiten des Lernens, Ausprobierens und der Entwicklung“, erklärt Stiftungsratsvorsitzender Karl Eyerkaufer. Die Stiftung habe es sich zur Aufgabe gemacht, Gelder für Hilfsmittel und Projekte zur Verfügung zu stellen, für die es keine öffentliche Förderung gibt. Dem Ensemble macht die Arbeit mit Klaus Ziegler Spaß: Er versteht es, durch Beispiele Anregungen zu geben und mischt sich auch mal mitten unter die Laienspieler, um Gestik oder Mimik im direkten Bühnenkontakt einzuüben. Karl-Peter Landherr spielt in der Wespenszene den Ärgerlichen: „Was machst Du da für’n Mist?“, fährt er einen Eiscafé-Besucher an. Es folgt ein heftiges Wortgefecht, die Situation im Café scheint außer Kontrolle zu geraten, dann greifen die Wespen an. Die ganze Gruppe flieht in eine Ecke des Raums. „Kann man die Szene auch irgendwie anders auslaufen lassen?“, fragt Landherr. „Ja“, antwortet Klaus Ziegler. „Das Licht geht aus und die Szene ist zu Ende. Das nennt man im Theater Blackout.“ Für das Sommerfest hat sich die Gruppe vorgenommen, Szenen aus dem alltäglichen Leben lustig darzustellen. Danach wird entschieden, wie es mit der Theaterarbeit weitergeht. Klaus Ziegler macht den Laienspielern Mut: „Es ist spannend, was aus Euch werden kann.“ Menschen mit Behinderungen die Chance zu geben, ein Leben nach eigenen Vorstellungen und Wünschen führen zu können, gehört zu den wesentlichen Zielen des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK). Durch abgestufte Angebote im Bereich Wohnen wurden viele Menschen mit Behinderung in den vergangenen Jahren in ihrer Selbstständigkeit gefördert und konnten aus der stationären Betreuung in der Wohnstätte in eine Außenwohngruppe oder ins Betreute Wohnen wechseln.  Das heißt, Menschen mit Behinderung leben in ihrer eigenen Wohnung und bekommen im Alltag die Unterstützung, die sie benötigen. Dazu gehört  auch Assistenz bei der individuellen Gestaltung der Freizeit. Informationen über die verschiedenen Wohnformen und Freizeitangebote  im BWMK gibt es am Samstag,  26. Juni, ab 14 Uhr im Dr.Rudolf-Pabst-Haus, Kurfürstenstraße 32, in Schlüchtern. das 20-jährige Bestehen des Hauses wird mit Live-Musik von der Band „Nexus“, Theater, Cocktails und leckerem Essen gefeiert. Alle Interessierten sind willkommen.
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