Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
Digitaldruck in Farbe und schwarz/weiß
Sophie-Scholl-Schule Hanau

Brockenhaus Hanau
Aktuelle Veranstaltungen
und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

17.04.2010
"Ich fühle mich gut aufgehoben"
20 Jahre Betreutes Wohnen – das hört sich zunächst eher förmlich an. Wer sich etwas näher damit beschäftigt, findet jedoch viele zutiefst menschliche Geschichten – solche von Trauer, Rückschlägen  und Schwierigkeiten, aber auch von Glück, Erfolg  und Geborgenheit. Als Fazit mag gelten, was eine Frau mit psychischer Erkrankung während der Feierstunde am Samstag, 17. April, in der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle (PSKB) in Gelnhausen sagte: „Ich bin dankbar, dass es das BWMK gibt. Ich fühle mich gut aufgehoben.“ Zuvor hatte sie geschildert, dass ihre Krankheit extreme Stimmungswechsel mit sich bringe „von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt“. Es sei ein Segen, dass ihre Betreuerin ihr Halt gebe und sie beim Bewältigen des Alltags unterstütze. Rund 80 Menschen mit psychischen Erkrankungen nutzen zurzeit das Angebot des  Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) und nehmen ambulante Betreuung in der eigenen (oder angemieteten) Wohnung in Anspruch. Viele von ihnen waren der Einladung des BWMK gefolgt und feierten in heiterer Atmosphäre bei Musik, Speis und Trank das 20-jährige Bestehen des Betreuten Wohnens. Halgard Bestelmeyer-Grommet hatte als damalige Leiterin der Wohnstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen „Haus Pappelried“ in Langenselbold die Basis für diese Art der Betreuung geschaffen. Sie erklärte rückblickend, dass anfangs viele Ängste mitschwangen und man mit den Betroffenen das selbstständige Wohnen regelrecht geübt habe. „Aber der Wunsch nach eigenständigem Wohnen war groß, und wir haben unser Angebot an den Menschen ausgerichtet.“ Entscheidend war für uns immer die Frage: „Wo befindest Du Dich jetzt und wie können wir Dir helfen?“ Bernd Kaltschnee, Psychiatrie-Koordinator des Main-Kinzig-Kreises, würdigte die Arbeit des BWMK: „Sie haben eine wahrlich nicht immer leichte Aufgabe.“ Gleichwohl habe sich das BWMK immer innovativ gezeigt, wenn es darum ging, den Menschen bedarfsorientierte Unterstützung anzubieten. Kaltschnee wies darauf hin, dass der gesamte Psychiatrie-Bereich vor großen Herausforderungen stehe. Die Zahl der Menschen, die psychisch erkrankten, nehme deutlich zu – und damit steige gleichzeitig der Kostenfaktor. 2006 seien allein in Deutschland für Betreuung, Therapie, Behandlung und andere Folgekosten von psychischen Erkrankungen 26,7 Milliarden Euro aufgewendet worden. In Zeiten knapper Kassen passende Hilfsangebote zu machen – das sei die Aufgabe, der man sich gemeinsam stellen müsse. Die so genannte Integrierte Teilhabeplanung (ITP) werde kommen – eine auf Minuten bezogene Finanzierungsplanung, auf deren Basis für unterschiedliche Dienste und Leistungen unterschiedliche Kräfte herangezogen werden. „Nicht für alle Tätigkeiten muss ein Sozialarbeiter eingesetzt werden“, unterstrich Kaltschnee. Darüber hinaus müssten die Betroffenen noch stärker als bisher in die Hilfeplanung einbezogen werden. Das erfordere Flexibilität auf beiden Seiten. BWMK-Geschäftsführer Martin Berg dankte dem Team des Betreuten Wohnens für seinen Einsatz und stellte eine Frage, die er als grundlegend für alle Handlungen im BWMK bezeichnete: „Welche Leistung erwartet der Mensch, der sich an uns wendet?“
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