Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
Digitaldruck in Farbe und schwarz/weiß
Sophie-Scholl-Schule Hanau

Brockenhaus Hanau
Aktuelle Veranstaltungen
und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

29.03.2010
"Den Schwachen zur Seite stehen"
Doris Peter während einer Abschiedsfeier für den Werkstatt-Mitarbeiter Hajo Feist. Ihren innerlichen Glanz haben schon viele wahrgenommen, jetzt kommt auch ein äußeres Zeichen ihrer Humanität und Tatkraft hinzu: Doris Peter, die amtierende Vorsitzende der Lebenshilfe Hanau und Vorstandsvorsitzende des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK), bekommt am Mittwoch, 31. März, in Hanau das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die 63-Jährige, die aus Klein-Auheim stammt und dort lebt, ist im Main-Kinzig-Kreis und vor allem in ihrer Heimatstadt Hanau als ebenso resolute wie warmherzige Streiterin für die Rechte von Menschen mit Behinderung bekannt. Die Ehefrau und Mutter von zwei Söhnen setzt sie sich nach wie vor dafür ein, vielfältige Förder- und Freizeitmöglichkeiten für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf zu schaffen. Denn ihr Sohn Sven kam 1968 mit einer geistigen Behinderung zur Welt. So engagierte sie sich beispielsweise für den Bau der Friedrich-Fröbel-Schule in Maintal, die seit 1964 in einem Seitenteil des Schlosses Philippsruhe in Hanau-Kesselstadt untergebracht war. „Die Räume im Schloss waren nicht behindertengerecht, und so suchten wir nach neuen Lösungen“, erinnert sich Peter, die in den 1980er Jahren stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende des Elternbeirats war. Das Engagement hatte Erfolg: Von 1988 bis 1993 wurden Gebäude in Maintal-Dörnigheim umgebaut beziehungsweise neu errichtet, und so konnte die Förderschule der Stadt Hanau dort ihren Betrieb aufnehmen. Für die Schulkinder organisierte Doris Peter von 1982 bis 1986 Ferienspiele, die später von der Stadt ausgerichtet wurden. Von 1977 bis 1980 hatte sich die Einzelhandelskauffrau, die im Versandhaus Schwab ausgebildet worden war, im Vorstand der Lebenshilfe Offenbach engagiert. Nach dem Wechsel ihres Sohnes Sven in die Fröbelschule wurde die Familie Mitglied der Lebenshilfe Hanau. Dort arbeitet Doris Peter seit 1985 im geschäftsführenden Vorstand, war von 1993 bis 1997 Vorsitzende und füllt dieses Amt erneut seit 2000 bis dato aus. Seit 1993 gehört sie außerdem dem geschäftsführenden Vorstand des BWMK an und ist seit Mai 2008 dessen Vorsitzende.  Um der Lebenshilfe Hanau und damit Menschen  mit Behinderung, ihren Familien und Freunden Raum zu geben, lag ihr die Instandsetzung des Gärtnerhauses von Schloss Philippsruhe am Herzen. Der unermüdliche Einsatz der Lebenshilfe-Mitglieder und des Vorstands führte 2001 zur Übertragung des Erbpachtgrundstücks und zur Sanierung des Hauses. Das Nebengebäude ist heute das Kinderhaus der Lebenshilfe – ein freundlicher, zum Spielen und Toben einladender Raum, der oft und gern genutzt wird. Ein voller Terminkalender ist für die Powerfrau Peter eine Selbstverständlichkeit – neben großen Projekten stehen Märkte, Feste und Freizeitveranstaltungen an, die alle einem Zweck dienen: Menschen mit Behinderung ein weitestgehend selbstständiges und erfülltes Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Ihre Motivation hat Doris Peter in der jüngsten Ausgabe der Lebenshilfe-Zeitung - deren Chefredakteurin sie übrigens auch ist – , deutlich zum Ausdruck gebracht: „Die Schwachen haben keine Lobbyisten mit Geld und Einfluss. Sie brauchen Menschen, die nicht von dem Virus ,Gier´ angesteckt sind. Denen Begriffe wie Verantwortung, Akzeptanz, Loyalität, Ehrlichkeit und Respekt für ihr Gegenüber noch etwas bedeuten.“ Für die Trägerin des Verdienstkreuzes ist die moralische Verantwortung, den Schwachen zur Seite zu stehen, ein Gebot der Menschlichkeit. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky wird den Orden am Mittwoch, 31. März, 15.30 Uhr, im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler während einer Feierstunde im Hanauer Rathaus an Doris Peter  übergeben.
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