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News

18.01.2019
Pionierarbeit für Menschen mit Handicaps

Feier zum 50-jährigen Bestehen der Lebenshilfe Schlüchtern mit viel Polit-Prominenz

„Die Lebenshilfe lebe, wachse und gedeihe“, betonte Gründungsmitglied Pfarrer Klaus Arnold während der Jubiläumsfeier in der Kreissparkasse Schlüchtern. Seit 1969 setzten sich engagierte Bürger dafür ein, dass sich die Lebensbedingungen und -chancen für Menschen mit Handicaps in der Gesellschaft nachhaltig verbessern.

 

50 Jahre Lebenshilfe Schlüchtern: Die Vorsitzende Karin Grauel (links) ehrte die Gründungsmitglieder (von links nach rechts) Klaus Henrich, Pfarrer Klaus Arnold, Barbara Famulok in Vertretung von Richard Famulok, Heinrich Leipold, Ina Hildebrand und Ferdinand Bertram.


Wie sehr der Verein und seine Arbeit geschätzt und gewürdigt wird, zeigte die hohe Präsenz an regionaler Politprominenz: Landrat Thorsten Stolz, Landrat a.D. Karl Eyerkaufer, der Kreisbeigeordnete Winfried Ottmann, die Bürgermeister Carsten Ullrich (Sinntal), Dominik Brasch (Bad Soden-Salmünster) sowie Schlüchterns Erster Stadtrat Reinhold Baier nahmen an der Feier teil – ebenso wie viele weitere Kommunalpolitiker und Vereinsvertreter.
Arnold berichtete in seiner Festansprache von den Anfängen des Vereins, dessen geistiger Vater und Initiator in Schlüchtern der Kinderarzt Dr. Rudolf Pabst war. Er erinnerte an seinen ehemaligen Weggefährten Dr. Pabst und an die Gründungsfeier der Lebenshilfe-Kreisvereinigung Schlüchtern im Januar 1969 in der Klosteraula. Die Vereinsvorsitzende Karin Grauel führte vor Augen, dass anfangs von den Vereinsmitgliedern sowohl Überzeugungs-, als auch Pionierarbeit geleistet werden musste. Für Menschen mit Beeinträchtigungen gab es keinerlei Angebote. So mussten die finanziellen und strukturellen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, Wohn- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Beratungs- und Betreuungsangebote zu realisieren.

Ein erster Kindergarten für Mädchen und Jungen mit Handicaps sei in Gomfritz entstanden, ebenso eine Zweigstelle der Geislitzer Werkstatt in Schlüchtern, bis 1980 die Bergwinkel-Werkstätten eingeweiht werden konnten.
1974 entschlossen sich die Lebenshilfe-Vereine Schlüchtern, Gelnhausen und Hanau ihre Kräfte zu bündeln. Gemeinsam wurde das BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) aus der Taufe gehoben. Die drei Lebenshilfe-Vereine sowie der Main-Kinzig-Kreis und der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Hanau bilden bis heute die Mitgliederversammlung und wählen den Verwaltungsrat des BWMK. Die Verwaltungsratsvorsitzende Doris Peter zählte ebenfalls zu den Ehrengästen des Jubiläums in Schlüchtern.

Gäste beim Jubiläum der Lebenshilfe Schlüchtern (von links): Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich, Schlüchterns Stadträtin Luise Meister, Landrat Thorsten Stolz und Bad Soden-Salmünsters Bürgermeister Dominik Brasch.

Dass bereits ein langer Weg zurückgelegt worden sei, bekräftigte Joachim Schröck, der stellvertretenden Vorstandsvorsitzende des BWMK. Das BWMK habe sich zu einem Sozialunternehmen entwickelt und umfasse heute Werkstätten, Inklusionsbetriebe, Bildungs- und Wohnangebote, Beratung und vieles mehr an mehr als 50 Standorten im Main-Kinzig-Kreis. Wesentlich dabei sei der Teilhabe-Gedanke. „Wir arbeiten daran, dass Menschen mit Handicaps in allen Bereichen der Gesellschaft selbstverständlich dazu gehören und mitwirken können“, so Schröck. Vieles sei schon geschehen, vieles müsse noch getan werden. Ausdrücklich dankte er den vielen ehrenamtlichen Kräften für den beträchtlichen Zeit- und Energieaufwand in der Vereins- und Gremienarbeit. Landrat Thorsten Stolz betonte, dass der Main-Kinzig-Kreis ein verlässlicher Partner des BWMK und der Lebenshilfe-Vereine bleiben werde. Beachtlich sei die Vielfalt der Angebote und der gesellschaftliche Zusammenhalt, der dadurch entstehe. „Insbesondere in diesen Zeiten, da Hass und Hetze wieder salonfähig sind, müssen wir klare Kante zeigen gegen Ausgrenzung und Intoleranz“, betonte Stolz und erntete kräftigen Applaus.

Begeistert zeigten sich die Festredner und Teilnehmer der Feierstunde von den Werken der Kunstgruppe „Farbenfroh“. Die Skulpturen und Gemälde, die von Menschen mit Beeinträchtigungen geschaffen wurden, sind in den kommenden Wochen in der Kreissparkasse zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Ausstellung anlässlich des Lebenshilfe-Jubiläums: Gemälde der Kunstgruppe „Farbenfroh“

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