Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab April 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
Digitaldruck in Farbe und schwarz/weiß
Sophie-Scholl-Schule Hanau

Brockenhaus Hanau
Aktuelle Veranstaltungen
und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

17.01.2018
Feinsinniger und dynamischer Start ins neue Jahr: Toller Neujahrsempfang des BWMK

Es war ein toller Jahresauftakt, den rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Brockenhaus Hanau erlebten. Wirtschaftsjournalist Sebastian Balzter von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ging in seiner ebenso feinsinnigen wie humorvollen Rede auf gegenwärtige wirtschaftliche Entwicklungen und ihre möglichen Folgen ein.



Martin Berg, Doris Peter und Sebastian Balzter (von links).

Dafür fand er eindrucksvolle Bilder. Es ging um Heil und Schrecken der zunehmenden Technisierung, das rasante Unternehmenswachstum von Internet-Plattformen wie Amazon, die Tendenz zur Monopolbildung und das bedingungslose Grundeinkommen. Zu allen Themen gab Balzter seine Einschätzung. Auch wenn viele Entwicklungen bei den Menschen Ängste hervorriefen gelte es sich des Verstandes zu bedienen und kluge Entscheidungen zu treffen. Prognosen seien selten verlässlich - und jede Entwicklung berge neben den Risiken auch viele neue Chancen.

Die Risiken einer Entwicklung und damit auch einer Entscheidung, so räumte er ein, seien in einer vernetzten Welt immer schwieriger einschätzbar.
Es gelte für die Wirtschaft wie für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung den gleichen Rat anzuwenden, den Dädalus in der antiken Erzählung seinem Sohn Ikarus gegeben habe: Nicht zu tief fliegen und nicht zu hoch. Ikarus sei abgestürzt, weil er diesen Rat nicht beherzigt habe, so Balzter. Überdies vernachlässigten die meisten Rezipienten dieser Geschichte die Tatsache, dass Dädalus offenbar die mittlere Flughöhe eingehalten habe und unbeschadet weitergeflogen sei.


Zum Neujahrsempfang war viel Polit-Prominenz erschienen.

Mit seiner Rede begeisterte Balzter die Gäste, die im großen Saal des Brockenhauses Hanau erschienen waren, darunter die Landtagsmitglieder Heiko Kasseckert (CDU), Michael Reul (CDU) und Christoph Degen (SPD), Landrat Thorsten Stolz (SPD), die Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (SPD) und Matthias Zach (Die Grünen), Hanaus Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD), zahlreiche Stadtoberhäupter aus der Region sowie weitere Mandatsträger, Unternehmer und Vertreter von Institutionen und Behörden der Region.


Die Werkstatt-Rätinnen Ingrid Krebs (links) und Ivonne Dolgener.

Mitbestimmung durch Werkstatt-Räte
Begrüßt wurden die Gäste von den Werkstatt-Rätinnen Ingrid Krebs und Ivonne Dolgener. Sie vertreten die Beschäftigten in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) und verdeutlichten die Wichtigkeit von Beteiligung und Mitbestimmung. „Wir sind Experten in eigener Sache“, hieß es. Durch Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort sowie der regionalen und überregionalen Politik könne es gelingen, eine Arbeitswelt zu schaffen, in der sich jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten einbringen könne. Durch das Bundes-Teilhabegesetz sei das Recht auf Mitwirkung gestärkt worden. „Inklusion bedeutet: Alle gehören dazu“, so Dolgener.

Wie mehr Teilhabe-Möglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen realisiert werden können, darauf ging Doris Peter ein, die Verwaltungsratsvorsitzende des BWMK. Neubau-Projekte wie das Johannes-Steubner-Haus in der Kopernikusstraße und die Erweiterung des betreuten Wohnens in Hanau dienten auch dazu neue Netzwerke zu schaffen und zu beleben – immer mit dem Ziel, Menschen mit Unterstützungsbedarf in das öffentliche Leben vor Ort einzubinden und dadurch ein gutes soziales Miteinander zu schaffen.
Ähnliches gelte auch für andere Bereiche im BWMK. Durch den Bau des Bildungszentrums Blauhaus in der Feuerbachstraße in Hanau entstünden neue Optionen der Bildung und Qualifizierung für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen.
Das im Bau befindliche Schwanennest zur Kurzzeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit Handicaps an der ehemaligen Pumpstation in Hanau sei ebenfalls ein hilfreiches Angebot für verschiedene Zielgruppen. Es entlaste Familien und biete jungen Gästen mit Handicaps Aufenthaltsqualität und eine schöne Zeit. Die in der historischen Pumpstation entstehende Multifunktionshalle könne auch für gemeinsame Projekte im Quartier dienen.
„Mittendrin“ und Teil des Geschäftslebens vor Ort seien die Menschen auch in der Gläsernen Manufaktur in Gelnhausen. Das Beschäftigungsprojekt eröffne Menschen mit psychischen Erkrankungen berufliche Perspektiven, bereichere die Innenstadt und biete den Kunden attraktive Geschenkartikel, Feinkost und Papeterie.


„Inklusion braucht Haltung“
Dass die Entwicklung hin zu einer inklusiven Gesellschaft Haltung braucht, betonte Martin Berg, der Vorstandsvorsitzende des BWMK, in seinem Schlusswort. Durch die UN-Konvention und das Bundes-Teilhabegesetz gebe es die Verpflichtung, alle Bereiche der Gesellschaft für alle gleichermaßen zugänglich zu machen. Allerdings werde die Verantwortung dafür bislang von zu wenigen Akteuren des öffentlichen Lebens wahrgenommen. Es brauche Sozialunternehmen wie das BWMK, damit Menschen mit Beeinträchtigungen am Alltagsleben und an der Arbeitswelt teilhaben könnten.
„Wir tragen dazu bei, dass sich auch die öffentliche Wahrnehmung verändert. Denn wir schaffen die Voraussetzungen, dass Menschen mit Beeinträchtigungen ihre Kompetenzen einbringen können."
Durch die Mitarbeit in Bereichen, die das BWMK eröffne, würden Menschen nicht aufgrund ihrer Behinderung wahrgenommen, sondern als Mitglieder eines Teams, die einen wichtigen Beitrag leisten. Beispiele für diese Arbeitsbereiche, die das BWMK organisiere, seien öffentliche Messen und Veranstaltungen, Gastronomie, Einzelhandel oder Schulverpflegung. Gleiches gelte auch für das soziale Leben im Wohnumfeld und damit für die Beteiligung an den Aktivitäten in Vereinen, Nachbarschaften und Gemeinden. Berg appellierte an die Anwesenden in ihrem Umfeld und Wirkungsbereich Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf Chancen auf ein möglichst selbst bestimmtes Leben in der Gesellschaft haben.



   
Datenschutz
Lesen Sie jetzt hier unsere Datenschutzerklärung.


Jetzt E-Bikes mieten!
Jahresbericht 2016
Hofgut Marjoß
Bio-Lebensmittel vom Hofgut Marjoß. Der reine Genuss!