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News

16.08.2017
Pipa unterstützt Menschen mit Handicap

Spende zum Abschied: Landrat a.D. übergibt knapp 7.500 Euro an BWMK

Für Überraschungen hat er in seiner Amtszeit immer gern gesorgt, und so hielt er es auch beim Abschied: Landrat a.D. Erich Pipa spendete dem BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) einen Betrag in Höhe von knapp 7.500 Euro. Er hatte sich anlässlich seiner Verabschiedungsfeier anstelle von Geschenken Spenden zugunsten von Menschen mit Handicaps gewünscht.

Eveline und Erich Pipa (links) informierten sich im Gespräch mit der Verwaltungsratsvorsitzenden Doris Peter und dem Vorstandsvorsitzenden Martin Berg über die Projekte des BWMK und übergaben eine Spende in Höhe von knapp 7500 Euro.


Übergeben wurde die Spende in einer gemütlichen Kaffeerunde im Café Marleen, dessen Team im Verwaltungsgebäude des BWMK Vor der Kaserne 6 in Gelnhausen seine Gäste aus Nah und Fern bewirtet. Erich Pipa und seine Frau Eveline nutzten die Gelegenheit, um mit Doris Peter, der Verwaltungsratsvorsitzenden des BWMK, sowie dem Vorstandsvorsitzenden Martin Berg über die Entwicklung des Sozialunternehmens zu sprechen, das 1974 gegründet wurde. Im Laufe des 43-jährigen Bestehens des BWMK, das Menschen mit psychischen, geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen in allen Lebenssituationen unterstützt, hat sich das Bild von Behinderung in der Gesellschaft grundlegend gewandelt.

„In der heute geltenden Sichtweise ist Behinderung kein individuelles Problem mehr, sondern das Produkt gesellschaftlicher Bedingungen und Verhältnisse, die Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen bei der sozialen Teilhabe an allen gesellschaftlichen Lebensbereichen behindern“, erklärte Martin Berg. Daraus folge, dass Menschen mit Beeinträchtigung als Experten ihrer eigenen Situation aktiv und konsequent in die Entscheidungsprozesse in Politik und allen weiteren gesellschaftlichen Bereichen einbezogen werden müssten.
„Unsere Aufgabe ist es, uns in diesem Prozess nützlich zu machen: Menschen mit Beeinträchtigungen so zu unterstützen und die Bedingungen dafür zu schaffen, dass sie leben, arbeiten und an der Gesellschaft partizipieren können wie andere Menschen auch“, so Berg.  Das sei dann erfolgversprechend, wenn alle Hand in Hand arbeiteten: Vertreter von Wirtschaft und Politik, Vereine, Verwaltungen, Bildungsinstitutionen und so weiter.


Der Vorstandsvorsitzende bedankte sich beim ehemaligen Landrat, denn auch die Kreisverwaltung sei eine entscheidende Instanz, wenn es darum gehe, Chancen für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen und ihre Lebenssituation zu verbessern.
Durch den Dialog mit Menschen, die wegen ihrer Beeinträchtigungen Unterstützung brauche, könne das BWMK passende Angebote gestalten. Beispielsweise werde das Betreute Wohnen kontinuierlich ausgebaut, weil sich immer mehr Menschen mit Handicaps wünschen, ein möglichst selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung zu führen. Das BWMK biete den Bewohnern Unterstützung in den Bereichen, wo sie gebraucht werde – etwa beim Einkaufen, bei Behördengängen, Arztbesuchen oder beim Klären von Konflikten. So habe das BWMK beispielsweise ein Grundstück in Gelnhausen-Roth erworben, um dort neue Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen.


„Da öffentliche Mittel begrenzt sind, freuen wir uns sehr über Spenden“, so Doris Peter. Das Geld werde genutzt, um spezielle Hilfsmittel, Therapiematerial oder Projekte zur Förderung von Menschen mit Beeinträchtigungen zu finanzieren. Beispielsweise entstehe in Hanau ein Angebot zur Tagesgestaltung für Senioren mit Handicap, die nicht mehr im Arbeitsleben sind. Außerdem entstehe auf dem Gelände der ehemaligen Pumpstation in Hanau ein Erweiterungsbau für das Schwanennest, wo Kinder und Jugendliche mit Handicap tage- oder wochenweise betreut werden können. „Auch hier sind Spenden dringend nötig und kommen direkt den jungen Menschen zugute“, so Peter.

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