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News

14.03.2017
Verantwortung für Mitmenschlichkeit
Professor Michel Friedman gab Teilnehmern des ersten BWMK-Kamingesprächs Denkanstöße

 

Was bedeutet es, persönlich Verantwortung dafür zu übernehmen, dass niemand in einer Gesellschaft stigmatisiert und an den Rand gedrängt wird? Beim ersten Kamingespräch des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.)  im Brockenhaus Hanau ging es um Minderheiten und Ausgrenzung – aber auch um die Frage, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, dass Bedingungen für ein positives Zusammenleben unterschiedlichster Menschen in der Gesellschaft geschaffen werden können. „Ohne Streit kein Fortschritt“, so das Credo von Professor Michel Friedman, der die Gäste mit seiner Impulsrede bewegte und zugleich betroffen machte.

Impulsgeber des ersten BWMK-Kamingesprächs im Brockenhaus Hanau: Vorstandsvorsitzender Martin Berg (links) und Professor Michel Friedman.

Offen zur Diskussion stellte der streitbare Jurist und Publizist die Frage, wieso eine Institution wie das BWMK mit einem gesellschaftlichen Auftrag als „Sozialunternehmen“ kategorisiert wird. „Ist es nicht viel mehr unser menschlicher Anspruch benachteiligten Menschen zu helfen und damit verbunden Solidarität gegenüber jenen zu zeigen?“ Damit gelang ihm auch genau das, was beim Thema „Umgang mit Behinderung“ oftmals ein großes Hindernis darstellt: „Man muss die Dinge beim Namen nennen und ehrlich diskutieren“, forderte Friedman. Ebenso hielt es Martin Berg, Vorstandsvorsitzender des BWMK, der sich über die große Resonanz auf seine Einladung freute.

Über 30 Entscheider aus Wirtschaft und Politik in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis waren es, die am Kamingespräch teilnahmen, darunter auch der Hanauer Stadtrat Axel Weiss-Thiel (SPD) als Vertreter von Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Maren Müller-Erichsen als Beauftragte der hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderung. Martin Berg geht es nach eigenem Bekunden vor allem darum, das BWMK besser mit den Entscheidern der Region Hanau und Main-Kinzig zu vernetzen. Außerdem solle das Bewusstsein geschaffen werden, dass Inklusion nicht bedeute, dass das BWMK die alleinige gesellschaftliche Verantwortung und Verpflichtung dafür übernehmen könne. Vielmehr seien alle Akteure im Sozialraum Hanau und Main-Kinzig gefordert, gemeinsam Perspektiven und Lösungen zu schaffen, damit niemand aus der Gesellschaft ausgegrenzt werde.

Ganz konkret formulierte er bei diesem ersten Kamingespräch die Frage nach der Verantwortung von Arbeitgebern, Bildungsträgern, Politikern und weiteren gesellschaftlichen Instanzen. Von ihrer Offenheit gegenüber unterschiedlichsten Talenten und ihrer Innovationsbereitschaft in Sachen Integration seien die Möglichkeiten und Chancen für Menschen mit Beeinträchtigungen abhängig.  Martin Berg richtete an alle die Frage: „Welche Art von Nachteilsausgleich sind wir bereit zu erbringen, um Menschen mit Beeinträchtigungen stärker einzubeziehen – ganz konkret hier bei uns in der Region?“

Als Beispiel für die Möglichkeiten, Lebensräume und Ausbildungs- oder Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Menschen mit unterschiedlichsten Eigenschaften eine gesellschaftliche Teilhabe erleichtert werde, nannte Martin Berg das BWMK selbst. Das Sozialunternehmen pflege eine Kultur der Wertschätzung und des Respekts und unterstütze Menschen mit unterschiedlichsten Merkmalen und Eigenschaften dabei, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Diesen Anspruch vermittelte er den Teilnehmern und warb darum, dass auch sie diesen für sich als Leitziel übernehmen – um das Thema „Inklusion“ erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt und in vielen weiteren Bereichen der Gesellschaft umzusetzen. Wie das BWMK dabei hilfreiche und individuelle Unterstützung leistet, erläuterte Martin Berg anhand der ersten inklusiven Grundschule in Hanau, deren freier Träger es ist.
Durch den Impuls von Professor Friedman und Martin Berg angestoßen, erlebten die Teilnehmer auch kontroverse Diskussionen und wurden angeregt, sich Gedanken über die Zukunft unserer Gesellschaft und ihrer eigenen Verantwortungsbereiche zu machen. Die Gespräche und Diskussionsbeiträge wurden allerseits als „anregend, produktiv und zielführend“ empfunden – ebenso wie die Aussicht auf eine Fortführung des Dialogs.

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