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News

12.07.2015
„Das Miteinander weiter stärken“
„Oh“, sagte einer der Zuschauer bedauernd, als die Bilder-Präsentation zu Ende war. Denn die Foto-Schau anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Dr.-Rudolf-Pabst-Hauses in Schlüchtern hatte gezeigt, in welch vielfältiger Weise die Bewohner der Wohnstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen am Leben in Schlüchtern und der Region teilnehmen. Laufen in Begleitung der sportlichen Stadtverordnetenvorsteherin Luise Meister,  Radtouren, Ausflüge mit dem Leb-Mal-Club, Kurse im Bildungshaus Gelnhausen, Mitfeiern bei einem der vielen Feste, die Schlüchtern im Jahreslauf zu bieten hat – es waren zahlreiche Impressionen, die verdeutlichten, dass die Bewohner des Pabst-Hauses als Mitbürger wahrgenommen und in das städtische Leben eingebunden werden. „Danke an alle, die das unterstützen“, erklärte Willi Merx, der Leiter des Wohnverbunds Schlüchtern, welcher neben der Wohnstätte auch Außenwohngruppen und Betreutes Wohnen in verschiedenen Apartmenthäusern umfasst.  
Bei einer Matinée im Dr.Rudolf-Pabst-Haus, begleitet von den beschwingten Klängen des Trios Julietta aus Altengronau,  nutzten rund 100 Gäste, darunter Bürgermeister Falko Fritzsch, die ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Sonja Senzel und Stadtrat Patrick Ommert die Gelegenheit, auf die Geschichte der Wohnstätte zurückzublicken und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft zu wagen. Sie wurden vom Vorstandsvorsitzenden des BWMK, Marin Berg, sowie der Verwaltungsratsvorsitzenden Doris Peter begrüßt.
Die Vorsitzende der Lebenshilfe Schlüchtern, Karin Grauel, ging in ihrem Grußwort besonders darauf ein, welch besondere Bedeutung das häusliche Umfeld für Menschen habe – als Rückzugsraum, aber auch als Ort der eigenen Persönlichkeit.
Der Wohnverbund  Schlüchtern gehört zum BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.), das an über 45 Standorten im Kreis Beratung, Bildung, Arbeitsmöglichkeiten und Unterstützung im Wohn- und Freizeitbereich für Menschen mit Beeinträchtigungen anbietet.
Gastredner Joachim Truss, Pfarrer der evangelischen Gemeinde in Schlüchtern, beleuchtete in seinem Beitrag das Thema Inklusion.  „Auch wenn es hier in Schlüchtern und anderswo Beispiele für gelungenes Zusammenleben gibt – wir haben noch immer viele Bereiche in der Gesellschaft, von denen Menschen ausgeschlossen sind oder werden.“ Als Beispiele nannte Truss Schulen und Universitäten, sportliche Wettbewerbe und die Berufswelt. Menschen mit Beeinträchtigungen durch die UN-Konvention in ihren Rechten zu stärken sein das eine – die Umsetzung das andere.  Außerdem gelte es, auch an andere Personengruppen zu denken, wenn der Begriff Inklusion falle: Etwa Frauen, Kinder, alte Menschen und Flüchtlinge, die oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt würden. Allen Menschen gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen dürfe keine wirtschaftliche Frage sein. Dennoch seien die ökonomischen Zwänge gerade im Sozialbereich spürbar. Truss warb dafür, auch die Grenzen von Inklusion zu betrachten – um bewusst zu machen, wie viele Barrieren noch zu überwinden seien.  Aus seiner christlichen Überzeugung heraus warb Truss für das von Jesus vorgelebte Konzept der Barmherzigkeit. Truss beschrieb Barmherzigkeit als das Anerkennen der eigenen Bedürfigkeit und die Anteilnahme an der Bedürftigkeit anderer.  Sich selbst im Gegenüber zu erkennen sei der erste Schritt, der zu Begegnung, Akzeptanz und zu gegenseitiger Unterstützung führen könne.
Das Zusammenleben im Sozialraum gestalten – dazu leiste das BWMK seit 40 Jahren einen wichtigen Beitrag, so der Vorstandsvorsitzende Martin Berg. Auch dem Einsatz der Lebenshilfe-Vereine sei es zu verdanken, dass im Laufe der Jahre viele Angebote geschaffen werden konnten. Die Lebenshilfe Schlüchtern mit ihrem damaligen Vorsitzenden Dr. Rudolf Pabst  habe beispielsweise einen großen finanziellen Anteil  der Bausumme für das Pabst-Haus aufgebracht, das seinerzeit 3,6 Millionen D-Mark gekostet habe. Im Laufe der vergangenen 25 Jahre habe sich das Bild von Menschen mit Beeinträchtigungen gewandelt. Die Herausforderung für Sozialunternehmen wie das BWMK liege darin, jeden einzelnen Menschen dabei zu unterstützen, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Dazu gehöre es zum Beispiel, Lebensräume für alle zugänglich zu machen und Informationen für alle verständlich.  In den Kindertagesstätten und der inklusiven Grundschule des BWMK wüchsen Kinder mit der Erfahrung auf, dass es normal ist, verschieden zu sein. Und dass gegenseitiges Lernen trotz unterschiedlicher Fähigkeiten möglich sei.
„Ab in die Mitte“ laute das Motto der Innenstadt-Offensive in Schlüchtern, so Bürgermeister Falko Fritzsch, und dabei gehe es auch darum, das Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger zu stärken.
Er warb für das „Fest zur Inklusion“, das im Zuge der Offensive am Sonntag, 26. Juli, rund um das Kuki-Zelt und das Gemeindezentrum in Schlüchtern stattfinden wird.
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