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News

02.12.2014
„Menschen über ihre Rechte aufklären“
„Unser Traum ist es, eines Tages einfach überflüssig zu sein“, sagt Karl-Heinz Käbisch mit einem Lächeln. Er ist für die siebte Legislaturperiode zur Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen im BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) gewählt worden. Unterstützt wird er in den nächsten vier Jahren von seinen Vertretern Volker Wenck und Julia Strauß.
„Wenn wir nichts beantragen oder erkämpfen müssten und schwerbehinderte Menschen ganz selbstverständlich in den allgemeinen Arbeitsmarkt und in das gesellschaftliche Leben eingebunden wären, dann bräuchte man uns nicht“, erklärt Käbisch.
Gemeinsam arbeiten: Die frisch gewählte Schwerbehindertenvertretung des BWMK mit (von links): Volker Wenck, Julia Strauß und Karl-Heinz Käbisch. Dass Menschen mit schweren Behinderungen weiterhin eine Interessenvertretung  benötigen, zeigen allerdings die vielfältigen Anfragen, die an die Vertrauenspersonen gerichtet werden. Oft geht es beispielsweise um den Erhalt des Arbeitsplatzes – insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Der Altersdurchschnitt steigt, entsprechend auch das Risiko von Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit und gesundheitlichen Beeinträchtigungen. „Wir setzen uns dafür ein, Arbeitsplätze frühzeitig so zu gestalten, dass die Beschäftigten länger am Arbeitsleben teilhaben können“, berichtet der 57-jährige. Das gelte natürlich für alle Arbeitnehmer – auch diejenigen ohne Beeinträchtigungen.
Schwerbehinderten Menschen könnten für spezielle Ausstattung des Arbeitsplatzes oder die Umrüstung des Fahrzeugs finanzielle Mittel abrufen, hier unterstütze die Schwerbehindertenvertretung die Ratsuchenden bei der Beantragung.  Auch die Rentenreform beschäftigt Arbeitnehmer mit schweren Behinderungen.  „Wir können nicht alle Details wissen  - aber wir können den Leuten sagen, wo sie sich hinwenden sollen“, erklärt Volker Wenck (49).
Die Arbeit in der Schwerbehindertenvertretung setzt gute Kenntnisse des Arbeitsrechts und des Sozialgesetzbuches (SGB) 9 voraus. Ein neues Lernfeld für die Jüngste im Bunde, Julia Strauß. Die 24-Jährige wurde bereits vor einem Jahr gefragt, ob sie sich vorstellen könnte, als Vertrauensperson aktiv zu sein. „Ich finde es wichtig, die Menschen über ihre Rechte aufzuklären und ihnen bei Fragen zur Seite zu stehen“, betont sie. Um auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet zu sein, nahm sie bereits als Gast an den monatlichen Besprechungen des Gremiums teil und wird in Kürze  entsprechende Fortbildungen besuchen. Insgesamt freut sich die Schwerbehindertenvertretung über die gute Zusammenarbeit mit der Personalabteilung im BWMK. Die Beauftragte des Vorstands, Silke Stübing-Kaiser, nehme die Anliegen der schwerbehinderten Menschen sehr ernst, so Käbisch. Er selbst habe seitens des Unternehmens für seine Arbeit als Vertrauensperson entsprechende Ressourcen bekommen. Insgesamt ist das Gremium für 88 schwerbehinderte Arbeitnehmer zuständig – und zwar in den Bereichen BWMK, 1-2-3-Markt sowie für diejenigen Beschäftigten der BW Dienstleistungsgesellschaft (BWDL), die im BWMK tätig sind.
„Als ich begonnen habe, war ich Ansprechpartner für acht Leute“, erinnert sich Käbisch. Dass die Zahl der schwerbehinderten Arbeitnehmer so stark gewachsen sei, werfe ein gutes Licht auf das Eingliederungsmanagement des BWMK. „Da ist das Unternehmen anderen meilenweit voraus“, so Käbisch. Insgesamt sei es wünschenswert, wenn mehr Betriebe und Unternehmen schwerbehinderte Menschen beschäftigten. „Arbeit lässt sich so gestalten, dass alle ihren Teil dazu beitragen können“, ist er überzeugt. Da gebe es in der freien Wirtschaft noch viel Nachholbedarf – insbesondere auch, was Berufsanfänger mit Beeinträchtigungen betreffe.
„Der allgemeine Arbeitsmarkt ist kaum auf schwerbehinderte Arbeitnehmer vorbereitet“, so Käbisch. Das BWMK biete zum Beispiel mit der Arbeitsassistenz und dem Integrationsfachdienst Möglichkeiten, die Überleitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu begleiten und Arbeitgeber zu beraten.
In der aktuellen Inklusionsdebatte macht Käbisch seinen Standpunkt klar: „Inklusion heißt für mich, dass auch in der Arbeitswelt für alle etwas da ist."

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