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News

16.10.2014
„Seien Sie ein Vorbild für Ihre Kinder!“
„Es gibt Hassgruppen im Internet, die sich gezielt gegen einzelne Personen richten. Wir haben gelernt, dass Menschen deshalb krank werden können. Wir wollen loslassen, was krank macht und Ansprechpartner für betroffene Mitschüler sein“, sagte eine Schülergruppe zum Beginn des Informationsabend „Loslassen, was krank macht – Starke Persönlichkeit gegen Mediensucht, Cybermobbing, Sexting und Co.“. Zu dieser Veranstaltung im Rahmen der ersten Woche der seelischen Gesundheit im Main-Kinzig-Kreis hatten die Henry-Harnischfeger-Schule und die Reha-Werkstatt „Alte Wäscherei“ des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) in die Schulaula geladen. Ary Zietz, Dagmar Wieland, Christa Hummel (Leiterin der Reha-Werkstatt Ost), Julia Czech und Schüler (von links), die an der Projektwoche teilgenommen hatten, informierten über Online-Verhalten und –Sucht.   
Vor den Sommerferien haben Schüler der fünften bis zehnten Klasse an der Henry-Harnischfeger-Schule Salmünster an einer Projektwoche zum Thema Computer- und Handysucht teilgenommen. Dabei haben sie sich mit Themen wie Cybermobbing, Mediensucht und Sexting auseinandergesetzt und beispielsweise herausgefunden, dass 55 Prozent der Schüler an ihrer Schule bereits Kontakt mit Cybermobbing hatten oder Opfer von Cybermobbing kennen. Während der Projektwoche besuchten die Schüler zusammen mit Julia Czech, der pädagogischen Leiterin der Schule, auch die Reha-Werkstatt in Salmünster, wo Menschen mit psychischen Erkrankungen Arbeitsplätze und Qualifizierungsmöglichkeiten geboten werden. Dort sprachen sie mit der Leiterin Christa Hummel und Betroffenen über psychische Erkrankungen. Von diesen Erfahrungen und den Ergebnissen ihrer Umfrage berichteten die Schüler zu Beginn des Infoabends.
72 Prozent aller deutschen Jugendlichen besäßen laut einer Studie aus dem Jahr 2013 ein internetfähiges Handy, berichtete Dagmar Wieland von der Fachstelle Suchtprävention der Arbeiterwohlfahrt im Main-Kinzig-Kreis. 20 Prozent zeigten einen „problematischen Gebrauch“ dieser Geräte und nur zwei bis sechs Prozent seien medienabhängig. „Hingegen aller Bedenken sind 80 Prozent der jungen Leute in der Lage, mit dem Smartphone vernünftig umzugehen“, so Dagmar Wieland. Dieser Umgang sei in der heutigen Gesellschaft sowohl an der Arbeit als auch in der Freizeit gefordert. „Die Bedenken hinsichtlich des Süchtigwerdens gab es bereits als Radio, Telefon und Fernseher auf den Markt kamen.“
Trotzdem gebe es in Deutschland 560.000 Onlinesüchtige. „Am meisten sind davon Jugendliche und Heranwachsende betroffen und vornehmlich Jungen“, sagte Dagmar Wieland. Um erste Anzeichen einer krankhaften Sucht zu erkennen, müssten drei der folgenden Kriterien über einen Zeitraum von zwölf Monaten auftreten oder bedenkliche Ausmaße annehmen: die Höhe der durchschnittlichen Online-Zeit, die maximale Online-Zeit, Toleranzentwicklung, Entzugserscheinungen, soziale Konflikte, Kontrollverlust und Fixierung. Außerdem sei immer wieder zu überprüfen, welche Funktion und welches Motiv hinter der Nutzung des Internets stecke. „Ist man süchtig, muss man mit einer lebenslangen Konfrontation zurechtkommen, denn vom Internet ist keine Abstinenz möglich, wie beispielsweise vom Alkohol.“ Um ihre Kinder davor und auch vor dem falschen Umgang mit oder der Belästigung über das Internet zu schützen, riet die Referentin den anwesenden Eltern, ihren Kindern stets Gesprächsbereitschaft zu signalisieren. „Geben Sie Ihren Kindern Angebote statt Verbote, sonst machen diese dicht.“ Außerdem sei es wichtig, sich in der gesamten Familie Regeln zur Nutzung von Smartphones und Internet zu geben.
„Seien Sie selbst Vorbild für Ihre Kinder!“, bekräftigte Ary Zietz, Personalleiter Lidl Gesellschaft Alzenau, der über die Erfahrungen mit der Internetnutzung Jugendlicher aus Sicht eines Ausbildungsbetriebs berichtete. „Checken Sie nicht während dem gemeinsamen Abendessen Ihren Mails.“ Dies rate er auch den Teilnehmern der Azubi-Elternabende von Lidl. „Überprüfen Sie Ihre Grundeinstellung und machen Sie sich schlau!“, hieße es da beispielsweise. Lidl wünsche sich von den jungen Leuten Medienkompetenz und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Smartphones und sozialen Medien, so Zietz. „Wir wünschen uns disziplinierte Menschen, die pünktlich sind und leistungsbereit. Bei uns herrscht in Besprechungen, Seminaren und während des Kundenkontakts Handyverbot, denn wir wollen einen respektvollen Umgang miteinander und konzentrierte Mitarbeiter.“

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