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18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

26.02.2014
Das erste Kennenlernen
„Wir sind längst über diesen Punkt hinaus, dass wir denken, wir als Profis wüssten, was Ihnen gut tut“, mit diesen Worten begrüßte Eckhard Sandrock, Leiter des Diakonischen Werks Wetterau, den Vorstand der hessischen Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte (LAG:WR), der sich für seine monatliche Sitzung dieses Mal in der Friedberger Werkstatt traf. Als besonderen Gast hieß der Vorsitzende Walter Emmerich, auch Vorsitzender des Werkstattrates des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.), die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Maren Müller-Erichsen, willkommen.

Der Vorstand der hessischen Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte – (von links) Schriftführer Klaus Breitbarth, Beisitzer Olaf Haarbusch, Kassierer Jörg Hesse, Beisitzerin Dagmar Neubeck und Vorsitzender Walter Emmerich – freute sich über den Besuch der Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Maren Müller-Erichsen.


Seit zwölf Jahren werden in Werkstätten für Menschen mit Behinderung Werkstatträte eingesetzt. „Die Werkstätten sind froh, dass es uns gibt“, sagte Walter Emmerich, der seit Beginn im Werkstattrat arbeitet und dem Gremium des BWMK vorsteht. „Wir sind das Sprachrohr für unsere Kollegen.“ Aber nicht nur die eigene Einrichtung steht auf der Agenda, sondern auch der Blick auf das gesamte System und die Politik. „Wir setzen uns für die Erhaltung und Verbesserung der Werkstätten ein“, so Emmerich. Denn eine Kehrseite der Inklusion sei ein Baustopp der Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Hessen. „Die Plätze sind begrenzt. Manchen warten bis zu einem Jahr auf einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt“, sagte Jörg Hesse von der Baunataler Diakonie, Kassenwart der LAG:WR. „Die Werkstätten müssen erhalten bleiben, sie sind auch eine Art der Inklusion“, bekräftigte Emmerich. Es werde immer schwerstbehinderte Menschen geben, die aufgrund ihrer Behinderung nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig sein könnten.
Für dieses und die vielen anderen Themen, die die Werkstatträte in Hessen beschäftigen, ist es der LAG:WR wichtig, dass sie Kontakte zur Politik knüpft. Umso erfreuter war der Vorstand, dass Maren Müller-Erichsen ihr Kommen zugesagt hatte. „Das ist das erste Kennenlerngespräch“, so der Vorsitzende. „Ich verspreche mir davon, dass wir näher an die Politik herankommen.“ Seit eineinhalb Jahren hat Maren Müller-Erichsen, Mutter eines 36-jährigen Sohnes mit Down-Syndrom, dieses Amt innen und ihr sei es sehr wichtig, dass sich die Mitarbeiter der Werkstätten selbst vertreten, sagte sie in der Vorstellungsrunde.
So besprachen der Vorstand, Wolfgang Kopyczinski vom Lebenshilfe-Landesverband Hessen, der dem Vorstand als Berater zur Seite steht, sowie Florian Hummel, Angestellter des BWMK, der als Arbeitsassistenz Walter Emmerich unterstützt, und die Behinderten-Beauftragte zuerst eine Beteiligung der Werkstatträte am Tag der Menschen mit Behinderung im hessischen Landtag am 18. Juli. „Wir hätten dort gerne einen Stand, um uns vorzustellen“, sagte Emmerich. Außerdem würde das Gremium gerne am Programm mitwirken. Maren Müller-Erichsen, die es nach eigenen Worten schon immer gestört habe, dass an der Veranstaltung zu wenige Menschen mit Handicap vertreten seien, zeigte sich dieser Idee gegenüber sehr aufgeschlossen.
Des Weiteren diskutierten die Vorstandsmitglieder mit ihrem Gast die Frage, wie die Posten von Frauenbeauftragten in Werkstätten sinnvoll gestaltet und besetzt werden könnten. Ein weiteres Thema war die Einsetzung eines Leitfadens für Vertrauenspersonen der Werkstatträte. „Oft wissen diese nicht, was sie dürfen und was nicht“, sagte Hesse. Dabei motivierte die Behinderten-Beauftragte das Gremium, ein solches Papier selbst zu entwerfen. Zur Sprache kamen außerdem die derzeitige Überarbeitung der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung (WMVO) des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz seitens der Bundesvereinigung der Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte e.V. Diese sei völlig veraltet, so Jörg Hesse. Die Runde sprach über den Betreuungsschlüssel und das Thema Assistenz. „Das Thema Assistenz ist wichtig“, sagte Maren Müller-Erichsen. „Ich mag das Gerede nicht, die sind behindert, die können das nicht. Die Menschen brauchen nur entsprechende Assistenz und haben ein Recht darauf.“
Mit der Übereinkunft künftig mehr und enger zusammen zu arbeiten, bedankte sich der Vorstand bei Maren Müller-Erichsen für ihr Kommen. „Es war eine sehr lockere Runde und ein großer Erfolg für uns“, sagte Walter Emmerich, bevor er wieder nach Gelnhausen zurückfuhr. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Frau Müller-Erichsen.“

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