Geprüfte Sicherheit
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Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
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und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

12.02.2014
„Das motiviert uns!“
„Das tut uns gut und motiviert uns“, freute sich Dietrich Hunsmann, Abteilungsleiter des Hofgutes Marjoß. Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) hat nun den Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises 2013 überreicht bekommen.
Die Auszeichnung teilt sich das Hofgut mit der Martinus-Schule Bad Orb, die auch Gastgeber der Verleihung war, und dem Nidderauer Bürger Horst Kurz. „Die Entscheidung für diese drei Preisträger fiel einstimmig im zuständigen Ausschuss“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. André Kavai. Horst Kurz erhalte die Auszeichnung für sein Engagement im Vogelschutz und bei der Wiederansiedlung der Störche. Die Martinus-Schule werde für ihr Schülerprojekt zur Instandhaltung von Streuobstwiesen und dem Umweltschutz ausgezeichnet und das Hofgut des BWMK für seine Kooperation mit der NABU-Ortsgruppe Steinau.

Überreichung des Umweltpreises 2013 des Main-Kinzig-Kreises (von links): Kreisbeigeordneter Matthias Zach, Erster Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai, Jochen Scheuch (Leiter der Martinusschule Bad Orb), Preisträger Horst Kurz, Dietrich Hunsmann (Leiter des Hofgutes Marjoß), Uwe Ringel (Vorsitzender des Kreisausschusses  für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Umwelt und Landwirtschaft) und Georg Hollerbach (Leiter Personal im BWMK).  

Naturschutz mit Menschen mit und ohne Behinderung sei Ziel dieser Zusammenarbeit. Gemeinsam seien unter anderem die Populationen der Rauch- und Mehlschwalben auf dem Hofgut kartiert, für sie Schlammpfützen auch in trockenen Zeiten erhalten, Streuobstwiesen gepflegt und die Nester der Wasseramseln an der Jossa gereinigt worden. „Insbesondere die Brückenfunktion verdient sehr viel Anerkennung: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten gemeinsam“, sagte Kavai. Aber auch die Produktion von verschiedensten Öko-Produkten angefangen von Eiern über Wurst und Fleisch bis hin zu Nudeln und deren Direktvermarktung in der Region lobte der Erste Kreisbeigeordnete.
„Wir bedanken uns für die Würdigung unserer Arbeit“, sagte Dietrich Hunsmann, der zusammen mit Mitarbeitern des Hofgutes, Personalleiter Georg Hollerbach und Markus Reiter, Betriebsleiter der Bergwinkel-Werkstatt und des Hofgutes Marjoß, zur Preisverleihung nach Bad Orb gekommen war. „Diese Auszeichnung ist sehr wertvoll für uns.“ Hauptziel des Hofguts sei es, Menschen mit Behinderung zu fördern und sie in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. „Diesem Ziel kommen wir mit der Zusammenarbeit mit dem NABU ein Stück näher.“ Die Werkstatt-Mitarbeiter entwickelten dank dieses Projektes Hobbys, die Wertschätzung in der Gesellschaft erfahren würden, und knüpften Kontakte mit Menschen ohne Behinderung. Hunsmann dankte vor allem Thomas Mathias, dem Kassierer des NABU Steinau, der das Projekt mit initiiert hat und dafür viel Zeit und Engagement investiere.
Das Preisgeld in Höhe von 1500 Euro wolle das Hofgut für die Anschaffung neuer Informationstafeln nutzen, erklärte Hunsmann. Diese sollen Führungen von Besuchsgruppen unterstützen. Vor allem Kindergärten und Schulen seien immer auf dem Hofgut willkommen, um sich über den Betrieb und seine Arbeitsweise zu informieren.
Seit 1999 ist das Hofgut Mitglied im Bioland-Verband und wirtschaftet nach strengen organisch-biologischen Richtlinien. Das Besondere an dem landwirtschaftlichen Betrieb, der seit 1976 zum BWMK gehört, ist, dass die Arbeitsbereiche so organisiert sind, dass sie den Interessen und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen entsprechen. Aus diesem Grund änderte und erweiterte das Hofgut sein Angebot stetig. So wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise der Schweinestall aus- und umgebaut, Pferde, Esel und Ziegen angeschafft, Gänse- und Hühnerhaltung etabliert und eine Kaninchenzucht aufgebaut. Mit Begleitung und Unterstützung der Fachkräfte versorgen zurzeit rund 45 Mitarbeiter Rinder, Schweine, Hühner, Gänse, Kaninchen, Pferde, Esel und Ziegen. Die Zahl der Hühner wurde sogar  auf knapp 900 erhöht, weil das Marjoßer „Miethuhn“- Projekt so gut ankommt. Interessierte aus der Region können ein frei laufendes Huhn mieten und erhalten an der gewählten Abholstelle wöchentlich sechs Bio-Eier. Außerdem gibt es auf dem Hofgut einen Kartoffelschälbetrieb und eine Imkerei. Kunden können beispielsweise geschälte und wahlweise auch vorgegarte Kartoffeln bekommen, um sie in Gastronomie oder zuhause schnell und bequem weiterzuverwenden.

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Jahresbericht 2016
Hofgut Marjoß
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