Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
Digitaldruck in Farbe und schwarz/weiß
Sophie-Scholl-Schule Hanau

Brockenhaus Hanau
Aktuelle Veranstaltungen
und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

15.01.2014
Globaler Marshall-Plan als Lösung

Prominenter Festredner: Professor Franz-Josef Radermacher (links)  mit Doris Peter, der Verwaltungsratsvorsitzenden des BWMK, und Martin Berg, dem Vorstandsvorsitzenden des BWMK.

„Sind wir noch zu retten?“ – mit einer dramatischen Frage hatte Professor Franz-Josef Radermacher seinen Vortrag über Globalisierung und Nachhaltigkeit überschrieben. Anlässlich des Neujahrsempfangs des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.)  im Brockenhaus Hanau beleuchtete der Wissenschaftler die internationale Entwicklung vor dem Hintergrund der rasch wachsenden Weltbevölkerung, des Konflikts um Ressourcen und zunehmender Umweltbelastungen.

Rund 300 Gäste aus Politik und Gesellschaft, unter ihnen Landrat Erich Pipa und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky sowie zahlreiche Mandatsträger und Wirtschaftsvertreter aus der Region, lauschten gespannt den Ausführungen des Experten für Nachhaltigkeit. Radermacher arbeitet als Professor für Informatik an der Universität Ulm, ist Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Präsident des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) in Berlin, Vizepräsident des Ökosozialen Forum Europa, Wien sowie Mitglied des Club of Rome. Der Club of Rome veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Studien zur ökosozialen Entwicklung der Weltgesellschaft, eine der bekanntesten erschien 1972 unter dem Titel „Grenzen des Wachstums“.

In keinem Jahrhundert zuvor sei der materielle Wohlstand der Menschheit stärker gewachsen als im vergangenen, so Radermacher. Dennoch seien Armut und Unterversorgung sowie die dadurch verursachten Krankheiten nach wie vor erschreckend weit verbreitet. Der zunehmende Raubbau an der Natur, die Verschwendung begrenzter Ressourcen und die mit der Umweltverschmutzung verbundenen katastrophalen Auswirkungen auf das Weltklima würden die Menschheit innerhalb der nächsten 30 Jahre vor ihre größte Herausforderung stellen.

Netzwerk für „Welt in Balance“
Diese bedrohliche Entwicklung könne nur durch eine grundsätzliche Trendwende aufgehalten werden. Als mögliche Lösung beschrieb Radermacher den Global Marshall Plan. Die Global-Marshall-Plan-Initiative sieht sich als netzwerkartige Bewegung für eine „Welt in Balance“. Sie versammelt positiv ausgerichtete Kräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft hinter Kernforderungen zu einer gerechteren Globalisierung.
Das langfristige Ziel der Initiative sei die Etablierung einer globalen Ökosozialen Marktwirtschaft. Es gelte, die derzeitigen globalen Rahmenbedingungen zu verändern, da diese weder zu dauerhafter Friedensfähigkeit, noch zu Nachhaltigkeit führten.
Neben wirtschaftlichen Zielen im Sinne der Nachhaltigkeit gehöre die Verwirklichung von Menschenrechten und Menschenwürde zu den Kernpunkten des Plans.

Alle Akteure und Teile der Weltgesellschaft sollen sich im Global Marshall Plan konstruktiv wieder finden, um eine einseitige Ausgestaltung zu verhindern. Dabei wolle die Initiative neben der größtmöglichen Unterstützung der Weltöffentlichkeit auch erreichen, dass der Plan in seiner Substanz, Qualität, Umsetzung und Reichweite kontinuierlich fortentwickelt werde. Durch Vorträge, Informationsveranstaltungen und Publikationen würden stetig weitere Menschen und Gruppen über die unbedingte Notwendigkeit und die Möglichkeit globaler Ökosozialer Rahmenbedingungen informiert, so dass politischer Wandlungswille in der Mitte der Gesellschaft entstehe. Gleichzeitig  würden Entscheidungsträger auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene in direkter Ansprache für die Unterstützung gewonnen. Wie wichtig politische Mitwirkung ist, hatte auch Werkstatt-Rätin Ingrid Krebs in ihrer Rede betont. Als Vertreterin der Werkstatt-Beschäftigten im BWMK begrüßte sie die Gäste und wies darauf hin, dass Menschen mit Handicaps ihre Rechte wahrnehmen wollen. Es sei nötig, für soziale Ziele einzutreten  und in allen Bereichen der Gesellschaft über die Belange von Menschen mit Behinderung  zu informieren. Um überregional zusammenzuarbeiten, sei das Netzwerk Südhessen der Werkstatt-Räte gegründet worden.

Martin Berg: Vertrauen als Basis für Unternehmensentwicklung
Jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit respektieren und ihm die passende Unterstützung im Alltag anbieten – das forderte die BWMK-Verwaltungsratsvorsitzende Doris Peter in ihrem Beitrag.  Durch die Vielfalt der Angebote im BWMK könnten Menschen mit Einschränkungen passgenaue Leistungen für sich finden. Beispielsweise sei das System Werkstatt so flexibel, dass Überleitungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt jederzeit möglich seien. Allerdings sei der allgemeine Arbeitsmarkt nicht inklusiv, und so trügen die Werkstätten dazu bei, dass auch Menschen mit schweren Behinderungen am Arbeitsleben teilnehmen könnten. Auch zahlreiche Menschen ohne Handicaps nutzten die langjährige Erfahrung und das Wissen des Sozialunternehmens. „Bereits Kinder profitieren vom gemeinsamen Lernen  in unseren Kitas und in der neu eröffneten Sophie-Scholl-Schule in Hanau. Hier wird Inklusion gelebt und wir lernen jeden Tag ein bisschen mehr, wie Inklusion funktionieren kann. Es sind die unterschiedlichen Menschen, die unseren Alltag bunter machen, die Vielfalt der Talente und Charaktere bereichert alle, die sich dafür öffnen“, unterstrich Peter. Der Vorstandsvorsitzende des BWMK, Martin Berg, wies auf das 40-jährige Bestehen des 1974 gegründeten BWMK hin. „Grundlage der positiven Entwicklung unseres Unternehmens ist Vertrauen – das Vertrauen der Menschen, die sich an das BWMK wenden, weil sie der Überzeugung sind, dass sie dort die passende Unterstützung erhalten“, sagte Berg.  Eines der jüngsten Beispiele sei die Gründung der Sophie-Scholl-Schule in Hanau. Die Grundschule sei auf Initiative von Eltern entstanden, die sich für ihre Kinder Bildungsmöglichkeiten mit einem inklusiven pädagogischen Konzept wünschten.  „Vertrauensvoll haben sie sich mit ihrem Wunsch an das BWMK gewandt – mit der Überzeugung, dass ein Weg gefunden wird.  Gemeinsam wurde daran gearbeitet – und der Wunsch ist nun Wirklichkeit geworden“, berichtete Berg. Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern sowie politischen Vertretern sei grundlegend, um gemeinsam Weichen für gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft zu stellen. Berg: „Von und mit den Menschen, von denen viele heute hier versammelt sind, haben wir gelernt und aus diesen Erfahrungen Wissen gewonnen und Kompetenzen erweitert. Dafür danke ich allen von Herzen!“

Datenschutz
Lesen Sie jetzt hier unsere Datenschutzerklärung.


Jetzt E-Bikes mieten!
Jahresbericht 2016
Hofgut Marjoß
Bio-Lebensmittel vom Hofgut Marjoß. Der reine Genuss!