Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
Digitaldruck in Farbe und schwarz/weiß
Sophie-Scholl-Schule Hanau

Brockenhaus Hanau
Aktuelle Veranstaltungen
und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

19.11.2013
"Bio kann jeder"
„Lebensmittel haben ihren Wert und der muss auch gezahlt werden. Aber bio ist nicht immer gleich teuer“, so Anja Erhart von der Agentur für Ernährungsfragen. Sie leitete den Workshop „Bio kann jeder – Nachhaltig essen in Kita und Schule“, für den das Hofgut Marjoß des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) Gastgeber war. Dietrich Hunsmann (2. von rechts) führte Workshop-Leiterin Anja Erhart (rechts) und die Teilnehmer über das Hofgut Marjoß. „Bio kann jeder“ ist eine bundesweite Informationskampagne für mehr Bioprodukte und nachhaltige Ernährung in der Außer-Haus-Verpflegung von Kindern und Jugendlichen. Ziel des Aktionsprogramms ist es, die Verantwortlichen in der Verwaltung und den Kantinen von Schulen und Kindertagesstätten  sowie Erzieher, Lehrer und Eltern auf den Wert einer gesunden und kindgerechten Ernährung aufmerksam zu machen. Die Kampagne ist seit 2004 Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) und wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz initiiert.
Rund 20 Workshop-Teilnehmer waren auf das Hofgut Marjoß gekommen: Kita-Mitarbeiter, Betreiber von Schulkiosken, ein Student der Fachrichtung Ökonomie und auch zwei Mitarbeiterinnen des BWMK-Tochterunternehmens „Heinzelmännchen“, das 19 Schulen im Main-Kinzig-Kreis mit Mahlzeiten versorgt. Bei der Vorstellungsrunde wurde schnell deutlich, dass alle Teilnehmer dieselben Probleme beschäftigen: Wie kann man nachhaltige Verpflegung preiswert und für die Kinder und Jugendlichen attraktiv anbieten?
„Tun Sie sich mit anderen Kitas und Schulen in Ihrer Umgebung zusammen“, riet Anja Erhart. „Bilden Sie Einkaufskooperativen, um günstiger beliefert zu werden. Und informieren Sie sich, welche Anbieter von Bio-Produkten es in Ihrer direkten Umgebung gibt.“ Oft sei es auch nicht notwendig bzw. nicht möglich, das gesamte Essen auf nachhaltige Ernährung umzustellen. „Der Austausch einer Produktgruppe ist eher finanzierbar und ein guter Anfang“, so die Expertin. Sie riet den Teilnehmern, sich intensiv mit ihren Rezepten und dem dafür benötigten Wareneinsatz auseinander zu setzen. „Vorausschauendes Planen findet zu wenig statt und man kann nachhaltige Lebensmittel nicht einsetzen, wenn man seine Kosten nicht kennt.“
Alice Fritz, Praktikantin in der Agentur für Ernährungsfragen Frankfurt, vervollständigte den Workshop um einen Vortrag über das Thema „Warum nachhaltige Ernährung wichtig ist“ und Bettina Meints-Korinth von der Verbraucherzentrale Hessen referierte zum Thema „Gesunde Kita-Verpflegung – worauf es ankommt“.
Anschließend führte Dietrich Hunsmann, Leiter des Hofguts Marjoß, die Gäste durch den Betrieb. Seit 1999 ist das Hofgut Mitglied im Bioland-Verband und wirtschaftet nach strengen organisch-biologischen Richtlinien. Das Besondere an dem landwirtschaftlichen Betrieb, der seit 1976 zum BWMK gehört: Die Arbeitsbereiche sind so organisiert, dass sie den Interessen und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen entsprechen. Aus diesem Grund ändert und erweitert das Hofgut sein Angebot stetig. So wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise der Schweinestall aus- und umgebaut, Pferde, Esel und Ziegen angeschafft, Gänse- und Hühnerhaltung etabliert und eine Kaninchenzucht aufgebaut. Mit Begleitung und Unterstützung  der Fachkräfte versorgen zurzeit rund 50 Mitarbeiter Rinder, Schweine, Hühner, Gänse, Kaninchen, Pferde, Esel und Ziegen. Die Zahl der Hühner wurde sogar  auf knapp 900 erhöht, weil das Marjoßer „Miethuhn“- Projekt so gut ankommt. Interessierte aus der Region können ein frei laufendes Huhn mieten und erhalten an der gewählten Abholstelle wöchentlich sechs Bio-Eier. Außerdem gibt es auf dem Hofgut einen Kartoffelschälbetrieb und eine Imkerei. Kunden können beispielsweise geschälte und wahlweise auch vorgegarte Kartoffeln bekommen, um sie in Gastronomie oder zuhause schnell und bequem weiterzuverwenden.

Datenschutz
Lesen Sie jetzt hier unsere Datenschutzerklärung.


Jetzt E-Bikes mieten!
Jahresbericht 2016
Hofgut Marjoß
Bio-Lebensmittel vom Hofgut Marjoß. Der reine Genuss!