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18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

27.09.2013
Spannende Versteigerung

Die Bilder der Künstlerin Daniela Milia (Zweite von rechts) sind begehrt. Diese beiden Werke wurden von Reinhard Hauck (rechts) sowie Robert Restani und Gerhard Kleespies (Zweiter und Dritter von rechts) ersteigert. Der Erlös geht an die Stiftung Behinderten-Werk. Darüber freuen sich Beate Funck (rechts), Karl Eyerkaufer, Rainer Krätschmer und Sigrid Schindler (von links).

Am Ende wurde es spannend:  Für das Bild „Die Stadt“ von Daniela Milia hatten zwei Interessierte die gleiche Summe geboten. Also stellte die Künstlerin während der Feierstunde anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung Behinderten-Werk im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen kurzerhand noch ein Werk zur Verfügung. Und so kann sich die Stiftung über 2000 Euro freuen, die in die Arbeit zugunsten von Menschen mit Handicaps fließen werden.

Nun besitzen die Meistbietenden jeweils ein Werk von expressiver Kraft, das die Blicke auf sich ziehen wird. Die Bietergemeinschaft aus Gerhard Kleespies, Direktor der Kreissparkasse Gelnhausen, und Robert Restani, Vorstand der Sparkasse Hanau, ersteigerten das Gemälde „Die Stadt“, und Reinhard Hauck, Vorstand der VR Bank Schlüchtern-Birstein, der die gleiche Summe geboten hatte wie seine beiden Mitbewerber, wählte ein Bild mit dem Titel „Daniela malt Friedensreich I“.Die Versteigerung war Höhepunkt einer künstlerisch und musisch geprägten Feier im Main-Kinzig-Forum.

Die Gäste, unter ihnen der frisch gebackene Landtagsabgeordnete Christoph Degen, Hanaus Stadtrat Axel Weiss-Thiel, zahlreiche Kommunalpolitiker und weitere Förderer der Stiftung, wurden bereits im Foyer mit einem Feuerwerk aus Farben, Formen und Klängen empfangen. Gitarrist Kai Picker und Saxophonist Jürgen Sommerfeld spielten stimmungsvolle Jazz- und Swing-Melodien zur Ausstellungseröffnung. Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens präsentiert die Stiftung Behinderten-Werk im Foyer des Forums eine Auswahl an Fotografien aus der Stiftungsarbeit sowie Werke aus dem KunstRaum des Brockenhauses Hanau. Im Brockenhaus Hanau, einer Jugendstilvilla aus dem Jahr 1908, hat das Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) ein Beschäftigungsprojekt für Menschen mit Behinderung etabliert. Im Café Samocca, in der Zigarrenmanufaktur sowie im KunstRaum sind interessante Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Handicaps entstanden. Die Besucher der Vernissage staunten über die Vielfalt und Ausdrucksstärke der künstlerischen Werke.

Beate Funck, die Vorsitzende des Stiftungsvorstands, begrüßte die Gäste und eröffnete die Ausstellung. Sie stellte dem Publikum die einzelnen Künstler vor und betonte, dass durch die schöpferische Arbeit nicht nur die fachliche Entwicklung gefördert werde, sondern auch das Selbstbewusstsein der Menschen. So rief denn auch einer der Kreativen stolz ins Mikro: „Ich habe nicht lange überlegt, sondern einfach losgelegt“, was ihm den spontanen Beifall der Gästeschar einbrachte.

Die ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Sigrid Schindler begrüßte die Gäste anschließend im Barbarossa-Saal und sagte: „Zehn Jahre Stiftung Behinderten-Werk, das finde ich super.“ In dieser Zeit sei zugunsten von Menschen mit Handicaps viel bewegt worden. Das mache auch die Ausstellung deutlich. Gleichwohl unterstrich sie, dass täglich viele Menschen in ihrem alltäglichen Leben behindert würden – durch Hindernisse wie Treppen, Gehsteige oder Schwellen. Aber auch durch Vorurteile und einseitiges Denken.  „Daher ist es doppelt wichtig, dass Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit präsent sind. Dazu trägt die Stiftung in hervorragender Weise bei.“

Beate Funck ging auf die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit ein. Die Stiftung Behinderten-Werk unterstütze seit 2003 Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen dabei, ihre Wünsche zu verwirklichen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben – zum Beispiel durch die Anschaffung von Therapiematerial oder die Förderung der beruflichen Ausbildung. Darüber hinaus engagiere sich die Stiftung für zwei zentrale Projekte: das „Schwanennest“ in Hanau und die „Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation“ in Gelnhausen. Im Schwanennest werden Kinder und Jugendliche mit Handicaps tage- oder wochenweise betreut, um Eltern und Angehörige zu entlasten und Betreuungsengpässe zu überbrücken. Die Beratungsstelle in Gelnhausen hilft Menschen, die sich nicht oder nur eingeschränkt in Lautsprache ausdrücken können. Ziel ist es, sie zu begleiten und bei einem verlässlichen Austausch zu unterstützen. Funck dankte allen Spendern und Förderern, welche die Arbeit unterstützten.

„Der Anfang war nicht rosig“, erinnerte sich der Ehrenvorsitzende des BWMK, Heinrich Heck, an die Gründungszeit der Stiftung. Dank der kontinuierlichen Arbeit von Rat und Vorstand der Stiftung und der finanziellen Unterstützung der regionalen Geldinstitute, Unternehmen und vieler Privatleute habe sich die Arbeit gut entwickelt, und das sei ein Grund zur Freude. „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb“, zitierte der Vorsitzende des Stiftungsrats, Karl Eyerkaufer. Er sprach über die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements in der Gesellschaft. Dieses funktioniere nur durch ein gleichberechtigtes Zusammenwirken von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.  www.stiftung-bwmk.de
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