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18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

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News

05.08.2013
Bananen vom Ministerpräsidenten
  Im Fokus der Medien: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier  (Zweiter von links) und Martin Berg, Vorstandsvorsitzender des BWMK, vor dem Mobilen Supermarkt in Breitenborn.

Keine Regierungserklärung, keine Fraktionssitzung, keine Schreibtischarbeit – stattdessen hantierte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier heute mit Nektarinen, Bananen und Eiscreme: Im Zuge seiner Sommertour arbeitete er als „Aushilfskraft“ im Mobilen Supermarkt des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK)  und tourte durch den Biebergemünder Ortsteil Breitenborn.

Die orangefarbene Firmenkleidung samt Schirmkappe stand dem Ministerpräsidenten gut – und auch mit dem Fahrer des Mobilen Markts, Karl-Heinz Elm, und seiner Assistentin Jeanette Kling verstand sich Bouffier auf Anhieb prächtig. „Mich interessieren Konzepte, wie das Gemeinwesen in ländlichen Gebieten weiter funktionieren kann – trotz der Folgen des demografischen Wandels“, erklärte Bouffier vor einer großen Gruppe von Journalisten, die dem hessischen Landesvater in einem Bus nachgereist waren. Auch in Hessen mit seinen 426 Städten und Gemeinden seien die gesellschaftlichen Veränderungen stark spürbar.  „Die Städte wachsen, die Bevölkerung in vielen ländlichen Gebieten nimmt kontinuierlich ab und mit ihr die Infrastruktur. Wir brauchen gute Ideen und clevere Konzepte, um die Versorgung der Menschen in diesen Regionen zu gewährleisten“, konstatierte Bouffier.

In Breitenborn, wo rund 400 Menschen leben, herrschte trotz der schläfrig machenden Mittagshitze helle Aufregung. Die Dorfbewohner ließen sich vom Medienrummel allerdings nicht stören, begrüßten Kamerateams und Reporter,  und kauften wie gewohnt die Dinge des täglichen Bedarfs im Mobilen Supermarkt. An Bord hat das Fahrzeug eine Auswahl gängiger Lebensmittel, aber auch Milchprodukte, Tiefkühlkost, frisches Obst und Gemüse, Drogerieartikel und Bio-Produkte vom Hofgut Marjoß.„Das BWMK hat sich der Verantwortung gestellt und verbindet  wohnortnahe Lebensmittelversorgung mit Arbeit und Qualifizierung für Menschen mit Behinderung“, unterstrich der Ministerpräsident.

Um ein solches Konzept auf den Weg zu bringen und das Berufsfeld Einzelhandel für Menschen mit Behinderung zu erschließen, gründete das BWMK 2000 die M+S Markt- und Servicegesellschaft. Das Tochterunternehmen betreibt zwei Supermärkte in Bad Soden-Salmünster und Hanau-Kesselstadt sowie zwei Mobile Supermärkte. Die Markt- und Servicegesellschaft mbH ist ein Integrationsbetrieb. Das heißt, Menschen mit Behinderungen bilden knapp die Hälfte der Belegschaft und arbeiten unter tariflichen Bedingungen.„Wir haben unser Nahversorgungskonzept entwickelt, weil der Wunsch aus Städten und Gemeinden an uns herangetragen wurden. Dort verschwanden immer mehr Einkaufsmöglichkeiten – und wir haben uns des Themas angenommen“, erläuterte Martin Berg, Vorstandsvorsitzender des BWMK. 2007 ging der erste Mercedes-Transporter an den Start, 2010 wurde wegen der großen Nachfrage ein zweites Fahrzeug angeschafft.  Die beiden Fahrzeuge starten täglich frühmorgens am 1-2-3-Markt in Bad Soden-Salmünster und halten in zahlreichen Städten und Gemeinden des Main-Kinzig-Kreis. Oft wird der Mobile Supermarkt bereits sehnsüchtig erwartet – auch in Breitenborn standen bereits Kunden mit Körben und Taschen gerüstet am Straßenrand bereit. Und sie freuten sich, den „Neuen“ an Bord kennenzulernen. Auch wenn Volker Bouffier  nur ausnahmsweise die Lebensmittel aus den Regalen holte und sie den Kunden in die Einkaufskörbe legte.

Mindestens ebenso wichtig wie der Einkauf sind die sozialen Kontakte: Man trifft sich und tauscht Neuigkeiten aus. Insbesondere ältere Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist, freuen sich über diese Gelegenheit.

Geschätzt wird besonders der Service der Supermärkte und der beiden fahrenden Lebensmittel-Läden: Die Ware wird vom Personal eingepackt und auf Wunsch ins Haus gebracht. Außerdem können Lebensmittel per Fax oder telefonisch bestellt werden. Auch dem Ministerpräsidenten hatte die Tour offenbar Spaß gemacht: Er behielt Polo-Shirt und Schirmkappe gleich an und machte sich lächelnd auf den Weg zur nächsten Station seiner Sommertour durch Hessen.
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