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18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

16.01.2013
„Mehr Qualität statt Quantität“

 
Glück und Menschlichkeit waren Themen beim Neujahrsempfang 2013 (von links): BWMK-Vorstandsvorsitzender Martin Berg, Verwaltungsratsvorsitzende Doris Peter, Gastrednerin Simone Langendörfer.

„Jeder kann die Quelle für Glück, Lebensfreude und Kreativität sein“ – das war eine der zentralen Botschaften des Neujahrsempfangs, zu dem das BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) ins Brockenhaus Hanau eingeladen hatte. Gastrednerin war die Glücksforscherin und Buchautorin Simone Langendörfer. „Große Lust auf ganz viel Glück“ lautete das Thema ihres Vortrags, dem rund 350 Gäste aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik folgten, unter ihnen Vizelandrat Dr. André Kavai, Hanaus Stadtrat Axel Weiss-Thiel, der Kreisbeigeordnete Matthias Zach, zahlreiche Kreis- und Kommunalpolitiker, Vertreter von Vereinen, Verbänden und Unternehmen der Region.
Mit Charisma und Überzeugungskraft beleuchtete die Rednerin, die in Esslingen bei Stuttgart lebt, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die aus ihrer Sicht oft Glück verhindern.  Bereits in der Schule beginne der Leistungs- und Notendruck, Kinder würden schon früh zu Ego-Verhalten und Egozentrik erzogen. „Wir haben an uns und an andere hohe Erwartungen und Ansprüche. Unsere materiellen Bedürfnisse werden immer größer.“
Das Hamsterrad aus Leistungsdruck und Konsum drehe sich immer schneller.


Zum Neujahrsempfang waren viele Gäste gekommen, unter ihnen Vizelandrat Dr. André Kavai, Hanaus Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Altlandrat Karl Eyerkaufer mit Ehefrau Marion.


Verändertes Bewusstsein nötig
„Dabei verlieren wir den Kontakt zu uns selbst, zu unseren Gefühlen und Dingen, die wir wirklich brauchen, um glücklich zu sein“, konstatierte Langendörfer. Um Wege zum Glück zu finden, sei ein verändertes Bewusstsein notwendig. Es gehe darum, die eigene Art des Denkens und Handelns zu hinterfragen. „Wie entstehen unsere Gedanken? Warum bewerten und beurteilen wir ständig Situationen und Menschen? Bin ich mit meinem Denken ständig in der Zukunft oder in der Vergangenheit?“ Es sei wichtig, sich darüber klar zu sein, dass der gegenwärtige Moment zähle. „Wir müssen jetzt präsent sein, um Menschlichkeit zu leben und zu spüren.“  Mehr Qualität statt Quantität in zwischenmenschlichen Beziehungen schenke Glück.  Langendörfer regte dazu an, Aufmerksamkeit und Zeit zu verschenken, Respekt und Wertschätzung gegenüber seinen Mitmenschen zu zeigen, Toleranz und Großmut zu leben.  Negative Gefühle wie Neid, Missgunst, Scham und Schuld führte zu menschlichen Konflikten.
Die aktive Entscheidung für Achtsamkeit in jedem Augenblick trage zum Glück bei. „Jeder kann sich dafür entscheiden“, unterstrich Langendörfer.


Simone Langendörfer im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Werkstattrats, Walter Emmerich

Potenzial der Menschen erkennen
Das Potenzial in den Menschen zu sehen und sich nicht auf ihre Defizite zu konzentrieren – dafür sprach sich auch die BWMK-Verwaltungsratsvorsitzende Doris Peter aus. Das BWMK biete Menschen mit Behinderungen viele Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten und Talente anzuwenden und zu entwickeln. Im vergangenen Jahr seien mit der Eröffnung des Brockenhauses und dem neuen Supermarkt in Hanau-Kesselstadt  weitere Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten geschaffen worden.  In Schlüchtern, Bad Soden-Salmünster, Gelnhausen und Hanau entstünden neue Wohnungen, in denen Menschen mit Handicaps weitgehend selbstständig leben könnten. „Das BWMK bietet die Unterstützung, die sie dabei brauchen“, erklärte Peter.
Das BWMK schaffe viele Voraussetzungen für Teilhabe in der Arbeits- und Lebenswelt. Die Einbindung von Menschen mit Beeinträchtigungen hänge jedoch von der Bereitschaft aller ab, ihnen „einen Platz an der Tafel der Gesellschaft“ einzuräumen. „Es wird sicher noch ein langer und mühevoller Weg sein und mancher Umweg muss in Kauf genommen werden, aber wenn wir das wirklich wollen, dann wird es gelingen“, betonte Peter.
Dass Menschen mit Beeinträchtigungen ihr Recht auf Mitbestimmung umsetzen, machte Ingrid Krebs vom Werkstatt-Rat des BWMK deutlich. Das Gremium vertritt die Interessen der Werkstatt-Beschäftigten und setzt sich für gute Arbeitsbedingungen ein.
Durch Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit untermauern die hessischen Werkstatt-Räte ihre Ziele. Ihre Überzeugung: „Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind nötig, weil nicht jeder Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt  finden kann.“

 Gemeinsam Teilhabe ermöglichen
Der Vorstandsvorsitzende des BWMK, Martin Berg, warb für Zusammenarbeit zwischen Sozialunternehmen, Wirtschaft und Verwaltung, um Teilhabe zu verwirklichen. Im Positionspapier „Maßarbeit“ habe die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) beschrieben, wie die Gesellschaft von den Leistungen der Sozialunternehmen profitieren kann.
„Unser Wissen kann allen dienen. Teilhabe in der Arbeits- und Berufswelt kann gelingen, wenn Werkstatt-Träger, Kommunen und Arbeitgeber zusammenarbeiten. Wir bieten unsere Infrastruktur und Erfahrung an, um die sozialen Angebote der Kommune zu verbessern und zu ergänzen.  Und wir kooperieren mit der Wirtschaft, wenn es um Sozialberatung oder Organisation von Arbeit geht – und zwar so, dass Beschäftigungsplätze auch für Menschen erhalten bleiben, die erkrankt sind oder immer wieder erkranken, die eine Behinderung haben oder denen eine Behinderung droht.“ Seine Überzeugung „Gemeinsam gestalten – das ist eine wesentliche Grundlage unserer Arbeit.  Jeder Mensch soll teilhaben und mitbestimmen können.“ Menschlichkeit und Verantwortung in den Unternehmen seien Voraussetzungen für den Erfolg.

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