Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
Digitaldruck in Farbe und schwarz/weiß
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und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

05.10.2012
„Regelmäßige Kontrollen“

Melanie Haas ist Produktionsleiterin im Bereich Schulverpflegung der Heinzelmännchen GmbH. Das Tochterunternehmen des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. sorgt zurzeit in 17 Schulen im Main-Kinzig-Kreis täglich für Mittagessen und Zwischenmahlzeiten.

Über Schulverpflegung wird wegen der Darmerkrankungen in über 8000 Fällen in Ostdeutschland zurzeit heiß diskutiert. Wir sprachen mit Melanie Haas, Produktionsleiterin bei der Heinzelmännchen GmbH, die zurzeit in 17 Schulen im Main-Kinzig-Kreis täglich für Mittagessen und Zwischenmahlzeiten sorgt, über Hygiene, Lebensmittelverarbeitung und Kundenzufriedenheit.

Frage: Was tun die Heinzelmännchen, um Hygiene in der Schulverpflegung sicherzustellen?
Melanie Haas: Wir arbeiten nach dem HACCP-System (Hazard Analysis Critical Control Point). Das heißt, dass wir uns selbst ständig kontrollieren, um ein Höchstmaß an Sauberkeit unserer Arbeitsstätten und bei unserem Personal zu erzielen sowie richtigen Umgang mit Lebensmitteln zu garantieren. Dies wird dokumentiert und durch unangemeldete Besuche eines Lebensmittelkontrolleurs des Veterinäramtes regelmäßig überwacht. Des Weiteren unterziehen wir uns jährlich einer freiwilligen Untersuchung durch das Institut Fresenius. Ebenso jährlich finden die Hygieneschulungen des Personals statt, obwohl diese laut Gesetz nur alle zwei  Jahre vorgeschrieben sind. Wegen der Wichtigkeit des Themas schulen wir unser Personal aber jährlich. Außerdem werden von jeder einzelnen Komponente eines Menüs Rückstellproben genommen - diese werden im Falle eines Verdachts an mindestens zwei verschiedene Labore geschickt.

Frage: Der Markt der Schulverpflegung ist hart umkämpft – die Gewinnmargen sind gering. Wie behauptet sich der Integrationsbetrieb „Heinzelmännchen“ in diesem Umfeld?
Haas: Zufriedene Gäste und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens sind für uns die Grundlagen, um unser Hauptziel zu erreichen: Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit der Beschäftigung zu geben. Dieses Ziel wird auch vom Main-Kinzig-Kreis unterstützt.

Frage: Wie viele Essen werden in der zentralen Produktionsküche in Freigericht-Somborn täglich hergestellt und ausgeliefert?
Haas: Zurzeit werden täglich durchschnittlich 650 -700 Mahlzeiten produziert und ausgeliefert. Jeden Tag gibt es zwei verschiedene Menüs mit zwei  Gängen (Suppe oder Dessert/Hauptspeise) und kostenloses Wasser als Getränk. Menü 1 ist eine Variante mit Fleisch  und Menü 2 ist fleischlos.   

Frage: Wie sehen die Qualitätskriterien der „Heinzelmännchen GmbH“ aus?
Haas: Neben der Anwendung von HCCP achten wir durch strenge Eingangskontrollen auf den frischen und einwandfreien Zustand unserer angelieferten Waren. Ebenso wichtig ist uns bei der Auswahl der Lieferanten zum Beispiel die Anlieferung in Kühlfahrzeugen, um die Kühlkette sicherzustellen, und die Sauberkeit der Zuliefererbetriebe.  

Frage: Wie sorgen Sie für Kundenzufriedenheit? Fließen die Wünsche der Gäste ein?
Haas: Es gibt eine Telefon-Hotline, wo man eine Mitarbeiterin persönlich erreichen kann oder die Möglichkeit der Rückmeldung per E-Mail. Regelmäßig finden in den von uns belieferten Schulen Gesprächskreise (Qualitätszirkel) mit Schulleitung, Elternvertretern, Schülervertretung, Mitarbeitern der Heinzelmännchen und des Main-Kinzig-Kreises statt. Diese dienen zum Austausch von Wünschen, Anregungen sowie  der Lösung von Problemen. Zusätzlich werden Schülerumfragen (Tischgastbefragungen) zur Qualität des Essens gemacht.

Frage: Was unterscheidet die „Heinzelmännchen“ von anderen Anbietern im Bereich Schulverpflegung?
Haas: Als Teil eines Integrationsbetriebs beschäftigen wir zahlreiche Menschen mit Handicaps im Bereich der Schulverpflegung. Wir sind professionelle Dienstleister und schaffen es gleichzeitig, dass Menschen mit Behinderung ihre Fähigkeiten in diesem Berufsfeld einbringen können. Für unsere Gäste haben wir regelmäßig Aktionswochen und  -tage (Italienische Woche, Hamburger-Tag). Unser Koch kocht live in der Mensa verschiedene Gerichte im Wok und schnippelt vorher mit Schülern das Gemüse. Mitarbeiter von uns gehen in die Schulen und geben Knigge-Kurse oder führen Gemüse-Rate-Spiele mit den Schülern durch. Uns ist der direkte Kontakt zu den Schülern wichtig, nur so können wir erfahren, was ihnen  am Herzen liegt.

Frage: In welchen Bereichen können  sich die „Heinzelmännchen“ noch verbessern?
Haas: Wir streben an uns ständig zu verbessern, mit der Zeit zu gehen, innovativ zu bleiben und auf die Anforderungen, die uns in allen Bereichen gestellt werden, einzugehen und eine gute Lösung zu finden.

Frage: Was sagen Sie jemandem, den sie als Gast in der Schulmensa gewinnen möchten?
Haas: Ich empfehle unser Vorbestellsystem, durch das man auf jeden Fall das Menü bekommt, das man gerne essen möchte. Unsere Homepage, auf der man die Mahlzeiten für die nächsten vier Wochen einsehen kann, macht das möglich. Interessierte können natürlich auch ein frei verkäufliches Mittagessen  testen und sich eine Meinung machen.  Unsere Gerichte sind nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zusammengestellt und zubereitet. Ein Pluspunkt ist auch unser schonendes Cook-and-Chill-Verfahren, bei dem die Nahrungsmittel nach der Zubereitung schnell gekühlt und vor Ort punktgenau erhitzt werden.
So entfällt ein stundenlanges Warmhalten der Speisen. Außerdem spreche ich über die Vorteile einer warmen Mittagsmahlzeit an einem langen Schultag und über das angenehme Erlebnis gemeinsam mit anderen zu essen.

Frage: Gibt es ein „Lieblings“-Gericht, das jedes Mal für volle Mensen sorgt?
Haas: Da unsere Gäste meist Schüler sind, füllen sich unsere Mensen erfahrungsgemäß, wenn Schnitzelgerichte, Nudeln, Hamburger oder Pizza auf dem Speiseplan stehen. Wir müssen aber an dieser Stelle  lobend erwähnen, dass viele Kinder sich auch dazu anregen lassen, mal etwas Neues zu probieren – zum Beispiel Gemüsegerichte.

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