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News

20.09.2012
"Kultur der Fürsorge nötig"
Zehn Jahre Netzwerk Lernende Region Main-Kinzig und Spessart (von links): Schuldezernent Matthias Zach, Christine Fischer (BWMK), Reinhold Maisch (Gesellschaft für Wirtschaftskunde), Astrid Rübsam (BWMK), Dr. Marc Thielen (Uni Frankfurt), Dr. Maria Kraut (BWMK), Bettina Stark (Netzwerk Lernende Region), Professor Dieter Katzenbach (Uni Frankfurt), Andreas Böttger (Netzwerk Lernende Region) und Bettina Müller (BWMK).

Wie schaffen wir es, Barrieren im Alltag und in den Köpfen abzubauen? Diese Frage prägte das Forum für Bildung, das die „Lernende Region Main-Kinzig und Spessart“ in der Klosterberghalle Langenselbold veranstaltete. Thema des Tages: „Inklusion in Schule und Beruf“.

Zahlreiche Interessierte hatten sich eingefunden, um  den Gastvortrag von Professor Dr. Dieter Katzenbach (Uni Frankfurt) zu hören und an den angebotenen Workshops teilzunehmen.  Wie Andreas Böttger vom Netzwerk Lernende Region mitteilte, solle der Tag dazu dienen, das Thema Inklusion aus der Perspektive des Lebensbegleitenden Lernens zu betrachten. Inklusion meint die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen – ungeachtet ihrer Unterschiede oder Beeinträchtigungen – an der Gesellschaft.

Schule, Bildung, Beschäftigung
Die Schwerpunkte der Workshops lagen auf den Aspekten Schule, Bildung und Beschäftigung. Mit dem „Forum für Bildung“ feierte das Netzwerk Lernende Region sein zehnjähriges Bestehen. Es wurde 2002 im Zuge eines Bundesprojekts ins Leben gerufen. Träger ist seit Beginn die Gesellschaft für Wirtschaftskunde e.V., das Bildungswerk der Wirtschaft.
Wie Reinhold Maisch, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftskunde, erklärte, sei die Lernende Region Main-Kinzig und Spessart eine der wenigen, die auch nach Ende der Förderphase 2008 weiter bestünden. Die Nachhaltigkeit der entwickelten Projekte und ein stabiles Netzwerk seien die Gründe hierfür.

BWMK im Netzwerk Lernende Region
Zu den Netzwerkpartnern zählen 18 regionale und überregionale Partner aus Bildung, Wirtschaft, Verwaltung, Kultur- und Sozialbereich wie etwa die Hochschule Aschaffenburg, die Kaufmännischen Schulen der Stadt Hanau, das Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) und viele mehr.
Unter anderem veranstaltet das Netzwerk alle zwei Jahre die Bildungs- und Ausbildungsmesse „Lernwelten“ und hat das Regionale Qualifizierungszentrum Hessen (RQZ) etabliert, das spezialisierte Weiterbildungen für Bildungsberater anbietet. Auch ein mittlerweile überregional angewandtes Zertifizierungssystem für Berufliche Schulen ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit von Regel- und Förderschulen
Durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung werde über die Frage der Einbindung von Menschen mit Beeinträchtigungen neu nachgedacht. Schulen und andere Bildungsträger stünden vor großen Herausforderungen, sagte Maisch.  Das Netzwerk Lernende Region habe das komplexe Thema aufgegriffen, um Informationsmöglichkeiten zu geben und Impulse zu setzen.
Schuldezernent Matthias Zach wies darauf hin, dass es im Main-Kinzig-Kreis 101 Schulen gebe, die einen beträchtlichen Sanierungsbedarf hätten. Allein die baulichen Voraussetzungen für Barrierefreiheit könnten nicht von heute auf morgen geschaffen werden. „Es darf nicht am Geld scheitern – aber es bleibt eine große Herausforderung.“ Dennoch sei es wichtig, intelligente Konzepte zu entwickeln, um die Potentiale von Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern. 
Die Zusammenarbeit von Regel- und Förderschulen müsse betrachtet werden – und die Auswirkung inklusiven Unterrichts.

"Systemumstellung nötig"
„Auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?“ – mit dieser Frage hatte Professor Katzenbach seinen Vortrag überschrieben und beleuchtete insbesondere die Herausforderungen für Schule und beruflichen Übergang. Eine seiner Feststellungen: „Im Schulbereich brauchen wir eine Systemumstellung, sonst wird das nichts.“
Das deutsche Schulsystem basiere auf dem Leistungsgedanken  und übernehme eine entscheidende Verteilungsrolle, was weiterführende Bildungsmöglichkeiten und letztlich gesellschaftlichen Status angehe. Ohne Änderung auf der Systemebene sowie auf der Personenebene (was braucht der Einzelne zum Lernen) bleibe Inklusion unerreichbar.

Kultur der Fürsorge
Gesamtgesellschaftlich sei eine „Culture of Care“, also eine Kultur der gegenseitigen Fürsorge notwendig, um die Einbindung unterschiedlicher Menschen in die Gemeinschaft zu ermöglichen. Katzenbach gab viele Denkanstöße, die in den anschließenden Workshops vertieft wurden. Das BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V) bot als einer der Netzwerkpartner Workshops zu den Themen „Inklusive Grundschule“, „Berufliche (Aus)Bildung  und Qualifizierung von Menschen mit Behinderung“ sowie „Methoden der Unterstützten Kommunikation“ an. Weitere Workshop-Schwerpunkte waren  „Erschwerte Übergänge in die Arbeitswelt“ und „Inklusive Bildung – ein Recht haben, ein Recht bekommen.“

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