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News

23.08.2012
Ein "schweinischer Abend" im Brockenhaus
Kürzlich hat sich im Brockenhaus Hanau alles ums Schwein gedreht, genauer gesagt um das Schwäbisch-Hällische Landschwein (SHL): Auf Einladung des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) las Guido Seyerle aus seinem Krimi „Schweinekrieg“ vor, passend dazu servierte das Café Samocca Spezialitäten vom SHL. „Ich hatte schon befürchtet, das warme Wetter hätte Sie alle in die Schwimmbäder getrieben, aber es sind ja doch viele Neugierige gekommen“, freute sich Betriebsleiterin Christa Hummel über die rund 40 Gäste, die im Saal des Brockenhauses Platz genommen hatten. Zu Beginn der Kulinarischen Lesung erklärte sie, wie es zu dieser „schweinischen“ Veranstaltung gekommen war: Zum Konzept des Brockenhauses gehört das Café Samocca. Das Beschäftigungsprojekt für Menschen mit Beeinträchtigungen bietet in der Jugendstil-Villa in der Lamboystraße 52 außerdem ein Kunstatelier, in dem Menschen mit Handicaps schöpferisch tätig sind. Die Eröffnung von Zigarrenmanufaktur und Verkaufsbereich im Brockenhaus folgen.


Neu auf der Speisekarte: Spezialitäten vom Landschwein
Im Café, das seit Januar geöffnet ist, fragen die Gäste immer wieder nach Snacks. Das Café-Team wollte seinen Besuchern aber nicht irgendetwas, sondern etwas Besonderes bieten. Durch Zufall kam dabei eine Metzgerei in Alzenau ins Gespräch, die das Schwäbisch-Hällische Landschwein verarbeitet. Das ohne Einsatz von Antibiotika, Gentechnik, Geschmacksverstärkern und künstlichen Konservierungsmitteln hergestellte Fleisch werde ab Montag auch auf der neuen Speisekarte des Samocca zu finden sein, beispielsweise als gebackener Presskopf auf dem selbst kreierten Spessartburger, versprach Christa Hummel. Sie selbst kommt aus dem Raum Stuttgart und weiß deshalb um die Besonderheit des SHL. Und da ihre Mutter ihr, um Heimatgefühle zu wecken, den Krimi „Schweinekrieg“ von Guido Seyerle geschenkt hatte, war schnell das Konzept für den Schweine-Abend erdacht.

Seyerle, Jahrgang 1968, lebt im Hohenloher Land und arbeitet als Sportredakteur beim Haller Tagblatt. „Schweinekrieg“ ist nicht sein erstes Buch. Aber 2005 kam der Wunsch auf, neben den zahlreichen Reiseberichten, die er zuvor veröffentlicht hatte, etwas zu schreiben, „wo ich mehr rumspinnen konnte“. Weil das Thema gerade aktuell war, verfasste er einen Krimi, der die Vogelgrippe thematisierte. Er fand einen Verlag, dem das Buch gefiel, aber nicht das Thema. Die Lektorin bat um einen Landwirtschaftskrimi, der sich mit Schweinen beschäftigte. So kam Seyerle auf das SHL, das, ursprünglich aus China eingeführt, in den 80er Jahren fast ausgestorben war, nur noch sieben Tiere dieser Art existierten weltweit. Damals gründete sich die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, um die Schweinerasse zu bewahren. „Mittlerweile hängen 1.000 Betriebe und 20.000 Arbeitsplätze an diesem Schwein“, sagte Seyerle.

„Schweinekrieg“ entspricht laut Angaben des Autors zu 90 bis 95 Prozent wahren Ereignissen und beginnt mit dem Tag, an dem sich die Landwirte aus dem Hohenlohischen erstmals treffen, um sich für die Rettung des SHL einzusetzen, dem 23. August 1983. Doch je mehr sie sich für die Erhaltung der Rasse engagieren, umso öfter werden sie Opfer von Verleumdungen, merkwürdigen Unfällen und Erpressungen. Und als es den ersten Toten gibt, fürchten die Landwirte nicht mehr nur um das Landschwein. Sympathisch und mit leichtem schwäbischem Akzent trug Seyerle aus seinem Buch vor. In der Pause genossen die Gäste kleine Spezialitäten vom Schwäbisch-Hällische Landschwein und kamen ins Gespräch. Beim Vortragen sparte Seyerle anschließend die Stelle des Mordes aus: „Den Mord werde ich nicht vorlesen. Ich will nicht, dass Sie wissen, wo die Blutwurst von vorhin her kommt“, scherzte er.
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