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News

22.06.2012
Sophie-Scholl-Schule Hanau hat ein Domizil gefunden

Das Gebäude für eine Inklusive Grundschule in Hanau, wo Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden können, ist gefunden. Das verkündete Martin Berg, Vorstandsvorsitzender des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) bei der jüngsten Informationsveranstaltung im Brockenhaus Hanau. Ein Antrag auf Genehmigung der Sophie-Scholl-Schule Hanau werde beim Schulamt gestellt.

„Für die Mitglieder der Elterninitiative Inklusive Schule ist das ein Anlass eine Flasche Sekt aufzumachen“, meinte Eva Appold, Sprecherin der Initiative. Zirka 60 Besucherinnen und Besucher hatten sich auf Einladung des BWMK im Brockenhaus eingefunden, um sich über den Planungsstand des Projekts und das  pädagogische Konzept zu informieren. In Hanau soll nach dem Vorbild der mehrfach preisgekrönten Sophie-Scholl-Schule in Gießen eine Inklusive Grundschule in freier Trägerschaft des BWMK entstehen. Geplant ist eine zweizügige Schule mit je 22 Schülern, wovon je fünf einen festgestellten Förderbedarf haben.

Aufbruchstimmung kennzeichnete den Info-Abend, der  in direkter Nachbarschaft der künftigen Sophie-Scholl-Schule Hanau stattfand. Denn das Gebäude befindet sich in der Lamboystraße, Ecke Chemnitzer Straße, also neben der Jugendstilvilla, in dem das BWMK seit Anfang des Jahres das „Bockenhaus“ mit Café und Kunstatelier betreibt. Das künftige Schulhaus wird von einem Investor erworben und an das BWMK vermietet.

Votum für Vielfalt in der Schullandschaft
Für die Eltern gibt es somit eine greifbar nahe neue Option für ihre Kinder. „Es geht nicht darum, bestehende Grundschulen oder Förderschulen zu kritisieren. Aber wir wünschen uns einfach Auswahlmöglichkeiten für uns und unsere Kinder. Jedes Einzelne ist anders verschieden. Und wir wünschen uns die bestmögliche Förderung“, unterstrich Eva Appold. Sie selbst ist Mutter eines Sohns mit Handicap, der bald schulpflichtig wird. „Wir haben uns sowohl Regel- als auch Förderschulen angeschaut und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass für unseren Sohn eine andere Lösung besser wäre“, berichtete Appold. Auch in den bestehenden Schulen werde zweifelsohne gute Arbeit geleistet; gleichwohl gebe es unterschiedliche Möglichkeiten und Förderschwerpunkte. In der angeregten und bisweilen kritischen Diskussion mit anwesenden Lehrkräften aus Regel- und Förderschulen zeigte sich, dass Vielfalt in der Schullandschaft von den Eltern sowohl gefordert als auch positiv gewertet wird.

Motor des Projekts Sophie-Scholl-Schule Hanau ist die Elterninitiative „Inklusive Schule“, die vor gut einem Jahr von zunächst fünf Elternpaaren gegründet wurde und nun unter dem Dach des Lebenshilfe-Vereins Hanau angesiedelt ist. Die Mütter und Väter hatten sich kennengelernt, weil ihre Kinder gemeinsam die Integrative Kita des BWMK in Maintal besuchen. Mit ihrem Wunsch nach einer Inklusiven Grundschule wandten sich die Eltern ans BWMK. Eine Projektgruppe des Sozialunternehmens, das im Main-Kinzig-Kreis ein breites Spektrum an Leistungen für Menschen mit Beeinträchtigungen bietet, knüpfte Kontakte zur Sophie-Scholl-Schule Gießen und arbeitete an einem Konzept für Hanau. Die Betriebsleiterin Kinder, Jugend und Familie des BWMK, Christine Fischer, erläuterte das Konzept der Sophie-Scholl-Schulen. Die Schüler werden von einem multiprofessionellen Team aus Sozialpädagogen, Erziehern, Integrationshelfern, Förderschul- und Grundschullehrern betreut. Unterstützt werden diese  Kräfte von Teilnehmern des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ).

Lernen mit- und voneinander
Gelernt wird in unterschiedlichen Konstellationen – etwa in Gruppen, im Einzelunterricht und so weiter, wobei der Rahmen für alle gleich ist. Das heißt zum Beispiel, das Thema Wasser wird von allen bearbeitet – aber auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Zusammensetzungen, so dass jeder seinen Neigungen und Fähigkeiten entsprechend lernen kann. Der Unterricht in der Sophie-Scholl-Schule ist altersübergreifend, das heißt, erste und zweite Klasse sind gemischt, dritte und vierte ebenso.  Dem Lernen mit- und voneinander und der gegenseitigen Unterstützung würden im Sophie-Scholl-Konzept besonders viel Raum gegeben, unterstrich Fischer.

„Mit Start der Schule in Hanau werden wir die Klassen allerdings altersmäßig noch nicht mischen können. Das geht dann erst im zweiten Jahr“, erläuterte Mareike Meister, die das BWMK in schulfachlichen Frage berät. Geplant ist die Aufnahme des Schulbetriebs im Schuljahr 2013/14 mit zwei ersten Klassen. Bei der Sophie-Scholl-Schule Hanau wird es sich um eine Grundschule mit Ganztagsangebot handeln. Geöffnet ist die Schule von 7.30 bis 16.30 Uhr. Je nach den Bedürfnissen der Familie könnten möglicherweise auch längere Öffnungszeiten realisiert werden, sagte Mareike Meister. Da die Sophie-Scholl-Schule Hanau keine staatliche Schule ist, muss sie zum Teil durch Schulgebühren finanziert werden.

Viele Eltern und Interessierte fragten nach der Höhe des Schulgelds und äußerten die Sorge, dass sich viele Familien die Gebühr nicht leisten könnten. Wie Martin Berg versicherte, werde das Gebührensystem zurzeit erarbeitet. Gleichzeitig werde es Fördermöglichkeiten für finanziell schwächere Familien geben. Als Sozialunternehmen gehöre es zum Selbstverständis des BWMK, das Angebot der  Sophie-Scholl-Schule allen Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen.

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