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Sicherheit ist oberstes Gebot:
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Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
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und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

12.03.2012
"Barrieren abbauen"
 
Großes Interesse am Messestand des BWMK.

Bunte Kärtchen, Spielzeug und freundliche Beraterinnen: Am Messestand des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) drängten sich viele neugierige Besucher. Unterstützte Kommunikation war das Thema – und die Gäste erfuhren, wie sich Menschen ohne Lautsprache oder mit sprachlichen Einschränkungen verständigen können.

„Wir sprechen Sie an“, lautete das Motto des BWMK-Teams, das vom 8. bis 11. März erneut auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen warb. Die Messe gehört mit mehr als 200 Ausstellern aus dem Sozial- und Wirtschaftsbereich und über 18.000 Besuchern jährlich zu den größten ihrer Branche. Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) präsentieren dort ihre Produkte sowie Dienstleistungen für Industrie, Handel und Gewerbe.

Dabei geht es auch darum, die Wahrnehmung von Behinderung in der Gesellschaft zu verändern: Die Werkstätten:Messe stellt die Kapazitäten von Menschen in den Vordergrund, nicht ihre Beeinträchtigungen. Werkstätten für behinderte Menschen fördern und beschäftigen in Deutschland täglich rund 290.000 Menschen mit einer geistigen oder psychischen Behinderung.  Sie sind Spezialisten darin, Arbeit an die Menschen anzupassen, so dass jeder seine Fähigkeiten einbringen kann.

Kommunikation ist auf allen Ebenen ein entscheidender Faktor: Verständigung ist grundlegend, um gemeinsam Lösungen zu finden. Damit Menschen mit Behinderung über ihr Leben und ihre berufliche Entwicklung mitentscheiden können, brauchen sie oftmals Unterstützung in der Kommunikation. Das Team des BWMK informierte über die verschiedenen Methoden und Möglichkeiten und ließ die Messebesucher die technischen Geräte und Hilfsmittel ausprobieren: Da wurden Symbolkärtchen aneinandergereiht („Ich möchte spielen“), Sprachausgabegeräte geprüft und Fotobücher angeschaut.
 
Die Qualität, das soziale Miteinander zu gestalten und Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften in den Arbeitsprozess einzubinden, ist auch außerhalb der Werkstätten von Nutzen: Zum Beispiel lernen Wirtschaftsunternehmen die Zusammenarbeit mit den Werkstätten zunehmend zu schätzen, weil sie von deren Sozialkompetenz und dem Fachwissen profitieren.  Internationale Märkte bringen es mit sich, dass sich Teams aus Menschen mit ganz unterschiedlichen Neigungen, Ansichten und Kompetenzen bilden – wie Zusammenarbeit gelingen kann, ohne dass jemand ausgegrenzt wird – das wissen die Fachleute der Werkstätten.


„Mit unserem Angebot hier auf der Messe zeigen wir ganz deutlich, wie wichtig es ist, Barrieren abzubauen. Wir möchten mit unseren Angeboten und unserem Know-how dazu beitragen, dass  Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben teilhaben können, soziale Kontakte pflegen, an Freizeitaktivitäten teilnehmen und an Entscheidungen mitwirken können“, erklärte Martin Berg, Vorstandsvorsitzender des BWMK.  
Berg war während der Nürnberg-Messe in doppelter Funktion im Einsatz: Er ist gleichzeitig im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten (BAG:WfbM), welche die Messe inhaltlich gestaltet. Er begleitete auch Markus Sackmann, den bayerischen Staatssekretär für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen sowie weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft beim Messerundgang. Ließen sich am Stand des BWMK vom Vorstandsvorsitzenden Martin Berg (Zweiter von rechts) informieren: Bayerns Staatsekretär Markus Sackmann (Zweiter von links) sowie Richard Bartsch, Bezirkstagspräsident von Mittelfranken (links) und eine weitere Messebesucherin.

 Das BWMK zeigte in Nürnberg eindrucksvoll, wie Arbeit organisiert werden kann, damit Menschen mit Behinderung ihre Fähigkeiten voll einbringen können. Im Bereich Chance:Bildung konnten Messe-Besucher am Bildungsstand des BWMK selbst ausprobieren, wie sich mit Hilfe eigens entwickelter Software Dokumente professionell verwalten lassen – ohne dass bereits das Computerprogramm unüberwindbare Hürden enthält. Das barrierefreie Dokumentenmanagement-System ist Ergebnis einer Kooperation zwischen BWMK, der BWMK-Tochter Skanilo, der Firma Main IT GmbH sowie der Fachhochschule Frankfurt.

Hohe Produktqualität sichern und Qualifizierungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung schaffen – wie das geht, wurde auch im Grünen Bereich der Messe deutlich. Dort präsentierten sich das Hofgut Marjoß mit seinen Bio-Eiern vom Miethuhn sowie die Bergwinkel-Werkstätten Schlüchtern mit ihrem hochwertigen Imkerei-Zubehör. Sowohl in der Holzverarbeitung als auch in der Landwirtschaft gibt es viele Arbeitsbereiche, in denen Menschen mit Behinderung tätig sein können und Entwicklungsmöglichkeiten finden. Und dass die Produkte aus den Werkstätten klasse sind – davon konnten sich die Messebesucher selbst überzeugen. Am Stand gab es frisch gekochte Bio-Eier zum Probieren.

 Karl-Heinz Röll servierte Bio-Eier.
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