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18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

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News

01.11.2011
Verstehen und verstanden werden


Freuen sich über die Vielfalt der Kommunikationsmittel: Bettina Müller von der neuen Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation (Mitte), sowie Mitglieder des Vorstands und des Verwaltungsrats des BWMK, der Stiftung Behinderten-Werk, der Lebenshilfe-Vereine und des Kreises.

Der junge  Mann sitzt mit konzentriertem Gesichtsausdruck am Tisch, vor sich viele Kärtchen mit unterschiedlichen Bildern, die Worten zugeordnet sind. Er überlegt ein wenig, schaut sich die Kärtchen an, legt eins nach dem anderen vor sich auf ein Brett: „Was machen wir heute?“ lautet der Satz, den er mit Hilfe der Kärtchen gebildet hat. Die Arbeit mit Symbolen gehört zu den Methoden der Unterstützten Kommunikation, die Menschen mit eingeschränkter oder nicht vorhandener Sprachfähigkeit helfen soll, sich zu verständigen.
Das Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) eröffnete nun die kreisweit erste Beratungsstelle für Frühe Dialoggestaltung und Unterstützte Kommunikation in der Hailerer Straße 24 in Gelnhausen. Vertreter des Main-Kinzig-Kreises, der Stiftung Behinderten-Werk, der Lebenshilfe-Vereine sowie verschiedener Fachstellen informierten sich vor Ort über das Konzept der neuen Beratungsstelle.
Deren Angebot richtet sich an Menschen mit Behinderung und deren soziales Umfeld – Angehörige, Freunde, Betreuer, Lehrer, Therapeuten – eben alle, die im Alltag des jeweiligen Menschen eine Rolle spielen. „Kommunikation braucht immer ein Gegenüber“, erklärte Bettina Müller, welche die Beratungsstelle aufgebaut hat und dort künftig tätig ist. Sie dankte Ingrid Janßen, Leiterin des Bereichs Beratende Angebote im BWMK, für die „Rückenstärkung von Anfang an“, sowie Peter Althaus vom Sozialamt des Main-Kinzig-Kreises.


Ziel der Beratungsstelle sei es, Menschen mit  Behinderung zu begleiten und sie bei einem verlässlichen Austausch zu unterstützen. Gerade für Menschen, die sich sprachlich nicht oder nur eingeschränkt ausdrücken könnten, sei  die Erfahrung sehr wichtig, dass auf ein bestimmtes Verhalten eine bestimmte Reaktion folgt.  Das könne zum Beispiel eine Gebärde sein, mit der angezeigt wird: „Ich habe Durst.“
 Je nach Art der lautsprachlichen Einschränkung kann mit Hilfsmitteln wie Symbolkärtchen,  Gebärdensprache, Sprachausgabegeräten und Computerprogrammen gearbeitet werden.

Idealerweise setze die Förderung der Kommunikation möglichst früh ein, sagte Müller. Deshalb widme sich die Beratungsstelle auch intensiv der Frühen Dialoggestaltung, also der Kommunikation zwischen Eltern und Säugling. Dabei lernen die Eltern, die feinen Signale ihres Kindes wahrzunehmen und entsprechend zu agieren.
Sich verständigen zu können und verstanden zu werden – das bezeichnete Martin Berg, Vorstandsvorsitzender des BWMK, als Grundvoraussetzung, um am Leben teilhaben und die eigenen Wünsche und Gefühle deutlich machen zu können.


Deshalb räume das BWMK dem Thema Unterstützte Kommunikation einen großen Stellenwert ein. Bereits im Juli 2009 sei bei der Aktion Mensch ein Antrag auf finanzielle Unterstützung zum Aufbau einer Beratungsstelle für Frühe Dialoggestaltung und Unterstützte Kommunikation gestellt worden. Auch die Stiftung Behinderten-Werk habe sich stark an der Finanzierung beteiligt, unterstrich Berg. Durch diese Förderung und durch die Unterstützung der Aktion Mensch sei es nun im zweiten Halbjahr 2011 möglich geworden, die Arbeit aufzunehmen. Der Vorstandsvorsitzende dankte den Förderern. Altlandrat Karl Eyerkaufer, Vorsitzender des Stiftungsrats, hob hervor, dass es der Stiftung ein Anliegen sei, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Die Förderung der Kommunikationsfähigkeit des Einzelnen und auch seines Umfelds trage entscheidend dazu bei.

Angesiedelt ist die neue Anlaufstelle im Beratungszentrum des BWMK in der Hailerer Straße 24 in Gelnhausen, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Unter dem Dach des Beratungszentrums befinden sich die Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle, die Beratungs- und Frühförderstelle für Kinder ab Geburt bis zum Schuleintritt und deren Eltern, eine Tagesstätte für Menschen mit psychischer Erkrankung sowie der Integrationsfachdienst  (IFD), der die Beschäftigung von Arbeitnehmern mit Behinderung sichert und fördert. Außerdem ist dort der Pflegestützpunkt des Main-Kinzig-Kreises zu finden.

Kontakt Beratungsstelle für Frühe Dialoggestaltung und Unterstützte Kommunikation Hailerer Str. 24 • 63571 Gelnhausen Fon 06051/9223-46 • Fax 06051/9223-20 mueller.bettina@bwmk.de • www.bwmk.de
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