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News

23.10.2011
Baustellenparty im Brockenhaus Hanau weckt Lust auf mehr

Rund 300 Gäste besuchten die Baustellenparty im Brockenhaus Hanau.

Durch die hohen Sprossenfenster strömte warmes Licht, drinnen wurden die Besucher von Musik und Theaterszenen in den Bann gezogen: Bei der Baustellenparty,  zu dem das Behinderten-Werk Main-Kinzig (BWMK) am Wochenende in die Lamboystraße 52 eigeladen hatte, erwachte das ehemalige Offizierskasino zu neuem Leben.

Als schräge Kaffeetanten traten Bernadette Huhn und Ursula Häussermann vom Theater Hofnarr auf.

Das BWMK hat das historische Gebäude gemietet, um dort Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen und gleichzeitig einen attraktiven Erlebnisort für Besucher aus Nah und Fern. Um den Gästen einen ersten Blick in die noch weitgehend leeren, teils mit Stuck und Parkett ausgestatteten Räume zu gewähren, veranstaltete das BWMK noch während der Renovierungsphase eine Party für alle Interessierten. Rund 300 Menschen kamen und ließen sich von der Atmosphäre der prächtigen, festlich beleuchteten Villa bezaubern.


Der Besitzer der Immobilie, Ernst Hain, hat bereits viel investiert, um den Bau von 1908 barrierefrei zu gestalten und für die neue Nutzung vorzubereiten.
„Es ist ein Haus für alle, die Freude an Kunst, Kultur und der Begegnung mit anderen Menschen haben“, erklärte BWMK-Vorstandsvorsitzender Martin Berg in seiner Begrüßungsrede. In der insgesamt 1000 Quadratmeter großen Villa entstünden unter dem Oberbegriff „Brockenhaus Hanau“ verschiedene Bereiche: Café, Kunstatelier, Zigarrenmanufaktur und eine Verkaufsabteilung für gut erhaltene Möbel, Gebrauchsgüter und Designstücke. Rund 30 Menschen mit Behinderung werden im Brockenhaus Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten finden.
Überdies können Privatleute, Gruppen und Vereine die Räume der Villa für Feierlichkeiten oder Tagungen anmieten.
„Das ist ein guter Tag für dieses Haus und das Lamboyviertel“, betonte die Journalistin und Buchautorin Ilse Werder, die ein Grußwort an die Gäste richtete. Die 86-jährige Kulturpreisträgerin beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte der Frauen an Main und Kinzig – und hat mit anderen Aktiven des „Archivs Frauenleben“ das Buch „Blauer Dunst und flinke Finger“ veröffentlicht. Darin geht es um die Zigarrenindustrie in der Region, die bis in die 1920er Jahre hinein blühte. Martin Berg zeigte sich glücklich, dass durch die Zigarrenmanufaktur im Brockenhaus Hanau ein Stück Kulturgeschichte lebendig wird – und freute sich über das Angebot Werders, dem BWMK-Team mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.


"In der Zigarrenmanufaktur" (von links): Anja Rausch, Rudolf Falk und Simone Wenzel.

Die heitere und hoffnungsfrohe Stimmung des Abends wurde durch die Musik der Band „Remember“ trefflich verstärkt – die Gäste sangen und tanzten zu bekannten 60er-Jahre-Songs wie „All my loving“, „Pretty Woman“ oder „Under the boardwalk“. Verzauberte Momente erlebten die Besucher in den einzelnen Räumen der Villa. Dort zeigten die Schauspieler der Theater-Formation „Hofnarr“ aus Schlüchtern ihre Kunst.  In Wolljanker und abgewetzter Schürze, mit rauer Mundart und Volksliedern beschworen Rudolf Falk, Anja Rausch und Simone Wenzel Bilder vom Arbeitsalltag in einer Zigarrenfabrik zu Großmutters Zeiten.
Zart und poetisch wirkten Romana Spensberger und Carolin Acker, die mit nostalgischem Porzellan, Kleidern und Spielzeug einen Tanz zwischen Traum und Realität aufführten. Im Zwischen- und Dachgeschoss erfreuten Gitarrenklänge von Alfred Noll sowie Bildhauer- und Malerei-Pantomimen (Ines Schäfer, Hubert Rausch und Margarete Mischke) die Hör- und Schaulustigen.
 

Bildhauer am Werk: Hubert Rausch und Ines Schäfer.

Schallendes Lachen ertönte bei der Café-Szene: Bernadette Huhn und Ursula Häussermann als herrlich aufgedonnerte Kaffeetanten kosteten einen diensteifrigen Ober (Hugo Huhn) mit ihren einfältigen Fragen den letzten Nerv.
Übrigens: Das Café im Brockenhaus Hanau wird den Planungen zufolge im Januar 2012 eröffnet.
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