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18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

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News

07.09.2011
Kunst, Café und Zigarrenmanufaktur
Historisches Gebäude, neue Bestimmung: Die Villa in der Lamboystraße 52 in Hanau, die zuletzt den „Irish Pub“ beherbergte, wird ab dem 1. Oktober 2011 vom Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) angemietet. Das Sozialunternehmen, das an über 45 Standorten im Main-Kinzig-Kreis Angebote für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stellt, wird dort ein Konzept verwirklichen, das Kunst, Kultur, Gastronomie und Verkauf vereinigt. In den großzügigen Räumen des historischen Gebäudes, das Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und als Offizierscasino genutzt wurde, werden Café, Kunstatelier und Zigarrenmanufaktur eingerichtet. Außerdem werden laut Projektleiter Frank Ganther gut erhaltene  Möbelstücke und Designgegenstände  zum Verkauf angeboten.
Da dieses Konzept  an die Tradition der so genannten „Brockenhäuser“ angelehnt ist, wo Ware aus zweiter Hand verkauft wird, soll die Villa den Namen „Brockenhaus Hanau“ tragen.

Eine externe Agentur werde überdies Kulturveranstaltungen im Brockenhaus organisieren und die Räume für private Feierlichkeiten anbieten, erläutert Ganther.
„Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen – und einen attraktiven Kultur- und Erlebnisraum für alle Interessierten“, unterstreicht BWMK-Vorstandsvorsitzender Martin Berg.  Die Villa mit ihren herrlichen Räumen sei ein idealer Ort für Kunst und Kultur – und auch der Genuss werde nicht zu kurz kommen. So soll  im Café, das über eine große Terrasse verfügt und auch Plätze im Garten der Villa bietet, eine Kaffeeröstmaschine platziert werden. Gäste können dann nicht nur das Getränk vor Ort genießen, sondern sich den frisch gerösteten Kaffee auch mit nach Hause nehmen.

Im Kunstatelier im oberen Stockwerk des Brockenhauses werden Menschen mit Behinderung ihre künstlerischen Talente anwenden und ihre Kenntnisse erweitern können. Begegnung und Austausch liegen Berg auch in diesem Bereich am Herzen: „Natürlich wollen wir die Kunsträume für die Bevölkerung öffnen und zum Beispiel gemeinsame Seminare oder Workshops anbieten.“

Mit der Zigarrenmanufaktur möchte das BWMK laut Berg an eine alte Tradition an Main und Kinzig anknüpfen: Diese Branche blühte einst in der Region – und ist eng mit den Anfängen der Arbeiterbewegung in Hanau verknüpft. Die Journalistin Ilse Werder, die in Hanau lebt, hat gemeinsam mit anderen Autorinnen des Archivs Frauenleben im Main-Kinzig-Kreis die Geschichte der Zigarrenarbeiterinnen aufgearbeitet und in dem Band „Blauer Dunst und flinke Finger“ veröffentlicht.   

Journalistin Ilse Werder, Autorin Barbara Kruse und Projektleiter Frank Ganther (BWMK) (von links) bei der Besichtigung der Villa in der Lamboystraße 52.

„An dieser Villa hängt mein Herz“, erklärte Werder nun bei einem Besuch in der Lamboystraße 52. Das Gebäude habe eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Anfang der 1980er Jahre habe es gar Abrisspläne gegeben. „Ich habe als Journalistin sehr für den Erhalt dieser Villa gekämpft“, berichtet Werder, die gerade ein Buch über die Geschichte des Lamboy-Viertels abgeschlossen hat. „Welch Zufall, dass die Historie dieses Hauses jetzt einen so erfreulichen Fortgang nimmt“, erklärte Werder. Nun konnte sie auf Einladung des BWMK erstmals die Räume besichtigen und zeigte sich ebenso bewegt wie beeindruckt. Die Autorin erklärte sich überdies bereit, an einer Ausstellung über die Geschichte der Zigarrenindustrie mitzuarbeiten, die ebenfalls in der Villa präsentiert werden soll.
Geplante Eröffnung des „Brockenhauses Hanau“ ist noch in diesem Winter. Stichwort Brockenhaus
Die Bezeichnung Brockenhaus geht auf das Bibelzitat in Johannes 6;12 über die Speisung der 5000 zurück, wonach Jesus zu den Jüngern sprach: „Sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verloren gehe.“
Brockenhaus oder „Brockenstube“ ist in der Schweiz seit Ende des 19. Jahrhunderts eine Bezeichnung von Gebrauchtwarenläden (Second-Hand-Läden), wo Alltagsgegenstände wie Haushaltswaren und Kleidung zum Kauf angeboten werden. Die Brockenhäuser wurden zunächst von der Heilsarmee, später auch von anderen Organisationen gegründet. Das ursprünglich karitative Konzept sieht vor, dass die Ware meist kostenlos (beispielsweise aus Haushaltsauflösungen) an die Brockenhäuser abgegeben wurden. Das BWMK interpretiert dieses Konzept neu, um Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen und für die Kunden des Brockenhauses Hanau gleichzeitig ein interessantes Angebot bereitzuhalten. Künftig werden laut Projektleiter Frank Ganther in der Abteilung „Möbel und Design“ ausgesuchte Stücke zum Verkauf angeboten.
Das Brockenhaus in der Lamboystraße 52 wird in den Bereichen Verkauf, Café, Kunstatelier und Zigarrenmanufaktur verschiedene Arbeitsplätze und Qualifizierungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stellen.
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