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18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

18.07.2011
"Aufgaben sind klar geregelt"

BWMK ändert Satzung / Verwaltungsrat und geschäftsführender Vorstand seit 1. Juni 2011 im Amt

Bewährter Verein, neue Struktur: Am 1. Juni 2011 ist eine geänderte Satzung in Kraft getreten, welche die Vorstandsebene des BWMK neu ordnet. Künftig obliegt das operative Geschäft dem geschäftsführenden Vorstand, während ein Verwaltungsrat die Aufsichtsfunktion ausübt. Im Interview äußern sich die frisch gewählte Verwaltungsratsvorsitzende Doris Peter und Vorstandsvorsitzender Martin Berg über gegenwärtige Aufgaben und künftige Herausforderungen.

Frage: Wie beschreiben Sie das BWMK mit wenigen Sätzen?
Doris Peter:
Es ist ein gut geführtes Unternehmen mit großer Sozialkompetenz und Innovationsfreude und daher ein stabiler und verlässlicher Partner für Menschen mit Behinderung. Was 1974 von einer Elterninitiative der Lebenshilfe-Vereine gegründet wurde, hat sich heute zu einem komplexen Sozialunternehmen mit vielfältiger Vernetzung entwickelt. Die Veränderung der Unternehmensstruktur ist eine logische  Folge.

Frage: Warum ist die neue Unternehmensstruktur notwendig?
Martin Berg:
Sie bringt eine Entlastung für die bislang ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder. Nun haben wir eine deutliche Trennung zwischen den handelnden Personen und denjenigen, welche die Aufsichtsfunktion ausüben. Eines der wesentlichen Ziele ist es nach wie vor, dass der Lebenshilfe-Gedanke in die Arbeit einfließt und sich Eltern einbringen können. Das BWMK hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt – rechnet man die Tochterfirmen hinzu, beschäftigen wir rund 1000 Mitarbeiter. Ein Sozialunternehmen dieser Größenordnung braucht eine zeitgemäße Führungsstruktur.

Frage: Wo liegen die Vorteile der Trennung in hauptamtlichen Vorstand und Verwaltungsrat?
Martin Berg:
Wir haben festgelegt, dass die handelnden Personen im operativen Geschäft in der Verpflichtung stehen – das ist nun innerhalb des BWMK als auch für die Öffentlichkeit klar erkennbar. Der Verwaltungsrat führt den Willen der Mitgliederversammlung aus, indem er den Vorstand bestellt, ihn berät und überwacht. In den vergangenen Jahren haben wir viele Vorstandssitzungen anberaumt, um die Menschen, die etwas weiter vom Tagesgeschäft entfernt sind, umfassend zu informieren. Durch die neue Struktur haben wir eine klare Aufgabenregelung.
Doris Peter: Die Entscheidungswege werden dadurch kürzer. Auf diese Weise bleibt mir mehr Zeit für die Basisarbeit vor Ort – als Vorsitzende der Lebenshilfe Hanau.

Frage: Was ist Ihnen in Ihrer Funktion als Verwaltungsratsvorsitzende besonders wichtig?
Doris Peter:
  Dass die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand zum Wohle des Unternehmens und der Menschen weitergeführt wird.

Frage: Was ist Ihnen in Ihrer Funktion als Vorstandsvorsitzender besonders wichtig?
Martin Berg:
Wichtig ist mir eine gute Informationspolitik: Die Lebenshilfe-Vereine und Interessenvertreter sollen ernst genommen und in die Arbeit eingebunden werden. Wir verstehen uns als Elternverein – und betreiben entsprechend Lobbyarbeit. Zum Beispiel, wenn es um das Thema inklusive Schule geht. Wir möchten das Interesse der Eltern wahren und entsprechende Angebote schaffen.

Frage: Wo liegen gegenwärtig die Hauptaufgaben im BWMK?
Doris Peter:
  Herausforderungen gibt es viele – zum Beispiel in der Gestaltung von Angeboten für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, die mir sehr am Herzen liegen. Wie müssen sich unsere Tagesförderstätten weiterentwickeln, um Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen gerecht zu werden? Hier geht es nicht nur um die  Frage der räumlichen Erweiterung, sondern auch um Konzepte zur Bildung, Förderung und Begleitung.  Auch  für die wachsende Zahl älterer Menschen mit Behinderungen müssen bedarfsgerechte Angebote entwickelt werden. Flexible Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche sind ein weiteres Thema – durch das Schwanennest hat das BWMK ein gutes Angebot in Hanau geschaffen, aber auch hier sind immer wieder neue Ideen und Konzepte gefragt.
Martin Berg: Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, bedarfsorientiert zu handeln. Unterstützung darf nicht allein an Orte oder Einrichtungen gebunden sein, sondern soll den Menschen dort zuteil werden, wo sie nötig ist. Ambulante Sozialarbeit voranzutreiben ist ein schwieriges Unterfangen – dieser Herausforderung müssen wir uns stellen. Gleichwohl sehen wir es als unsere Verantwortung an, keine Gleichmacherei zu betreiben. Menschen sind unterschiedlich, daher gestalten wir unsere Angebote so, dass sie dem Einzelnen möglichst gerecht werden. Bei aller Begeisterung für Inklusion – wir wollen als Sozialunternehmen darauf aufmerksam machen, dass es Besonderheiten gibt, für die auch besondere Hilfestellungen notwendig sind.

Frage: Gibt es schon konkrete Pläne für neue Angebote?
Martin Berg:
 Bildung und Qualifizierung gehören seit Jahren zu den zentralen Themen des BWMK. Wir werden das ehemalige Gelände des Deutschen Roten Kreuzes in Hanau-Lamboy übernehmen, um dort ein zentrales Bildungszentrum für Werkstattbeschäftigte einzurichten.  Außerdem bauen wir kreisweit das Angebot des betreuten Wohnens aus, damit mehr Menschen mit Behinderung in den eigenen vier Wänden leben können, wenn sie das wünschen.

Frage: Welche Gedanken verbinden Sie mit dem BWMK 2020?
Doris Peter:
Mehr personenzentrierte, ambulante Angebote. Wir werden Menschen in die inklusive Gesellschaft begleiten – mit dem Schutz, den jeder Einzelne braucht. Wir werden weiterhin politisch Position beziehen und unser gesellschaftliches Netzwerk ausbauen.
Martin Berg: Vor 50 Jahren begann die Entwicklung, Menschen mit Behinderung die Chance auf mehr Selbstständigkeit außerhalb der Familie zu geben. Seinerzeit wurden Sondereinrichtungen geschaffen. Heute gibt es die Vision, dass jeder Mensch in seinem selbst gewählten Umfeld leben kann  – mit der Unterstützung, die er braucht. Wir möchten mit unserer Arbeit dazu beitragen, dass die Gesellschaft menschliche Besonderheiten nicht als Anlass zur Ausgrenzung sieht, sondern dass eines Tages jeder Einzelne mit seinen Besonderheiten an der Gemeinschaft teilhaben kann.

Zur Person

Doris Peter, Jahrgang 1946, lebt mit ihrem Ehemann in Hanau/Klein-Auheim und setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein. So engagierte sich die Mutter zweier Söhne beispielsweise für den Bau der Friedrich-Fröbel-Schule (1988-1993) in Maintal, die zu den Förderschulen der Stadt Hanau zählt. Für die Schulkinder organisierte Doris Peter von 1982 bis 1986 Ferienspiele, die später von der Stadt ausgerichtet wurden. Von 1977 bis 1980 hatte sich die Einzelhandelskauffrau, die im Versandhaus Schwab ausgebildet worden war, im Vorstand der Lebenshilfe Offenbach engagiert. Nach dem Wechsel ihres Sohnes Sven in die Fröbelschule wurde die Familie Mitglied der Lebenshilfe Hanau. Dort arbeitet Doris Peter seit 1985 im geschäftsführenden Vorstand, war von 1993 bis 1997 Vorsitzende und füllt dieses Amt erneut seit 2000 bis dato aus. Seit 1993 gehörte sie außerdem dem geschäftsführenden Vorstand des BWMK an und wurde im Mai 2008 dessen Vorsitzende.  Für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz bekam sie den Hessischen Verdienstorden sowie das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1. Juni 2011 ist Doris Peter amtierende Vorsitzende des Verwaltungsrats im BWMK.

Martin Berg, Jahrgang 1961, stammt aus Bad Soden-Salmünster, ist Vater einer Tochter und eines Sohns und lebt heute in Hanau.  Seine Ausbildung zum Kaufmann absolvierte Berg im Autozulieferer-Unternehmen Woco in  seiner Heimatstadt. Von 1992 bis 1995 war er als Mitglied des Lebenshilfe-Vereins Schlüchtern ehrenamtliches Vorstandmitglied des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) und wurde 1995 dessen Geschäftsführer. Innovation und Entwicklung kennzeichnen das Sozialunternehmen, das an mehr als 40 Standorten im Main-Kinzig-Kreis vertreten ist. Die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) des BWMK arbeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Holzverarbeitung, ökologische Landwirtschaft, digitale Dokumentenverarbeitung, Gartenpflege oder Industriemontage und sind Partner für Handel, Gewerbe und Industrie. Die fünf Tochterunternehmen des BWMK bieten weitere Dienstleistungen wie etwa Wäsche-Service, Schulverpflegung oder elektronische Archivierung  – und gleichzeitig Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung. Martin Berg ist Vorstandsmitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) und  der Genossenschaft der Werkstätten für Behinderte Hessen und Thüringen e.G.
Außerdem gehört er den Vorständen der Landesarbeitsgemeinschaften (LAG) Integration und Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) an. Seit 1. Juni 2011 ist Martin Berg amtierender Vorstandsvorsitzender des BWMK.

Hintergrund
Das Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) wurde 1974 gegründet. Die heutigen Mitglieder sind die Lebenshilfe-Vereine Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern, der Main-Kinzig-Kreis sowie der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Main-Kinzig. Gewählte Vertreter dieser Vereinigungen sowie des Main-Kinzig-Kreises bildeten seither den Gesamtvorstand. 
Dem geschäftsführenden Vorstand gehörten in den vergangenen drei Jahren Doris Peter (Lebenshilfe Hanau), Gerhard Jackel und Bernd Günther (Lebenshilfe Gelnhausen), Martin Berg und Joachim Schröck an. Seit seiner Gründung hat sich das BWMK zu einem Sozialunternehmen mit aktuell 570 Angestellten an über 45 Standorten im Main-Kinzig-Kreis entwickelt.  Sitz der zentralen Verwaltung ist in Gelnhausen, Vor der Kaserne 6.
Zusammen mit  den Tochterunternehmen Heinzelmännchen Wäscheservice und Hausdienstleistungsgesellschaft mbH, der Heinzelmännchen Hausdienstleistungen Service GmbH, der Skanilo GmbH, der BW Dienstleistungsgesellschaft mbH (BWDL) und der Markt- und Servicegesellschaft mbH beschäftigt das BWMK rund 1000 Menschen. Mehr als 2000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen nehmen die Arbeits-, Wohn- und Unterstützungsangebote des BWMK in Anspruch.

Um den Anforderungen eines modernen Sozialunternehmens dieser Dimension gerecht zu werden, hat die Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung beschlossen, die am 1. Juni 2011 in Kraft getreten ist. Ziel dieser Neustrukturierung  ist es, Aufsichtsfunktion und operatives Geschäft klar zu trennen. Künftig ist der geschäftsführende Vorstand ausschließlich mit hauptamtlichen Kräften besetzt. Ein nach der neuen Satzung von der Mitgliederversammlung gewählter und besetzter Verwaltungsrat  bestellt den geschäftsführenden Vorstand und übt Aufsichtsfunktion über diesen aus.

Verwaltungsrat: Rita Hoffmann, Peter Althaus (Main-Kinzig-Kreis), Gerhard Jackel, Karlheinz Gutermann (Lebenshilfe Gelnhausen), Doris Peter, Hartmut Stollewerk (Lebenshilfe Hanau), Tanja Waider (Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Main-Kinzig), Henry Spak, Joachim Hild (Lebenshilfe Schlüchtern). Vorsitzende des Verwaltungsrats: Doris Peter
Stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats: Gerhard Jackel Vorstand: Martin Berg (Vorstandsvorsitzender), Joachim Schröck (stellvertretender Vorstandsvorsitzender)
Besonderer Vertreter nach §30 BGB: Thomas Weber Ehrenvorsitzender: Heinrich Heck
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