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18.04.2018

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News

01.02.2011
Lebensraum für Menschen mit hohem Betreuungsbedarf

Freude über die Einweihung des Wohn- und Pflegeheims Brücke (von links): Kreisbeigeordneter André Kavai, Bürgermeister Lothar Büttner, Erster Kreisbeigeordneter Günter Frenz, BWMK-Geschäftsführer Martin Berg, Landrat Erich Pipa, Brücke-Leiterin Halgard Bestelmeyer-Grommet und BWMK-Vorstandsvorsitzende Doris Peter.

Durch die Übernahme des Pflegeheims im ehemaligen Krankenhaus Salmünster kann das Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) seit Februar 2010 einen Bereich zur Verfügung stellen, der Menschen mit hohem Pflegebedarf und/oder seelischen Erkrankungen einen speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Lebensraum bietet.

Nun wurde das Wohn-und Pflegeheim „Brücke“  offiziell eingeweiht. Zu den rund 90 Gästen zählten Landrat Erich Pipa, der Erste Kreisbeigeordnete Günter Frenz, der Kreisbeigeordnete Dr. André Kavai, Bürgermeister Lothar Büttner und Dieter Bartsch, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken. Pfarrerin Beate Ehlert und Pfarrer Dr. Michael Müller segneten die Einrichtung.

Pfarrer Dr. Michael Müller und die Leiterin der Brücke, Halgard Bestelmeyer-Grommet.

Die Wertschätzung jedes Einzelnen und die Überzeugung, dass jeder Mensch ein Recht auf ein würdevolles Leben hat, präge das Denken und Handeln im BWMK, erklärten die Vorstandsvorsitzende Doris Peter und Geschäftsführer Martin Berg.
Das Sozialunternehmen biete Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen an mehr als 40 Standorten im Main-Kinzig-Kreis Unterstützung in allen Lebensbereichen an – das reicht von der Frühförderung über Arbeit und Qualifizierung bis hin zum Wohnen und zur Freizeitgestaltung.
„Intensiv beschäftigen wir uns auch mit dem Thema Alter und Pflegebedürftigkeit – daher ist es folgerichtig, dass wir unsere Kompetenzen nun auch im Pflegebereich anwenden und ausbauen. Wir möchten Menschen, die besonders intensive Unterstützung und Betreuung brauchen, einfühlsam begleiten – und auch den Angehörigen zur Seite stehen“,  erläuterten Peter und Berg.


BWMK-Geschäftsführer Martin Berg

Das BWMK hatte das Pflegeheim im Neubau des ehemaligen Krankenhauses vor genau einem Jahr von den Main-Kinzig-Kliniken übernommen. Bad Soden-Salmünsters Bürgermeister Lothar Büttner würdigte in  seinem Grußwort das Engagement des BWMK und bezeichnete das Pflegeheim als „Ort der Menschlichkeit.“

Landrat Erich Pipa rief dazu auf, unbürokratische Hilfen zu gewähren. Die Menschen müssten im Vordergrund stehen – und nicht die Richtlinien der Bürokratie. Es könne nicht sein, dass ein Träger wie das BWMK unter finanziellen Druck gerate, weil es in der Brücke nur Patienten der Pflegestufe 2 aufnehmen dürfe – im Krankenhaus aber keine Einstufung vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung vorgenommen werde. Gerade aber für Menschen mit intensivem Betreuungsbedarf und psychischen Erkrankungen, die oft erst im Krankenhaus erfahren, dass sie nicht nach Hause zurückkehren können, sei die Brücke ein wichtiges Angebot. Hier müsse eine Regelung gefunden werden, den Menschen kontinuierliche Unterstützung zu gewährleisten und sie nicht innerhalb kürzester Zeit von Ort zu Ort zu schicken.

Insgesamt bietet die Brücke 24 Plätze. „Zum Zeitpunkt der Übernahme hatten wir sechs Bewohner und konnten bereits wenig später den 10. Bewohner willkommen heißen. Zwischenzeitlich stieg die Zahl der Menschen, die hier leben, auf 16 an“, berichtete Doris Peter. Aktuell leben in der „Brücke“ 13 Menschen, da es dem Team immer wieder gelinge, Menschen so weit zu stabilisieren, dass sie den Alltag in der eigenen Wohnung mit Unterstützung durch ambulante Dienste wieder bewältigen könnten.  Vorwiegend Menschen, die den Alltag durch die Folgen ihrer Suchterkrankung nicht mehr selbstständig bewältigen können, finden hier einen Lebensraum und kompetente Pflege.
Ein geschultes Team aus Pflegefachkräften und einer Ergotherapeutin betreut die Bewohner. „Die Menschen, die zu uns kommen, mussten oft wegen schwerer Krankheit, die nicht selten lebensbedrohliche Formen angenommen hatte, die gewohnte Umgebung verlassen. Während des Krankenhausaufenthalts stellte sich dann meist heraus, dass diese Menschen wegen des intensiven Pflegebedarfs nicht nach Hause zurückkehren konnten“, erläuterte die Leitern der Brücke, Halgard Bestelmeyer-Grommet.
In der „Brücke“ fänden diese Männer und Frauen einen Lebensort und ein Team, das Pflege und Betreuung gewährleiste, aber auch die psychosozialen Schwierigkeiten jedes Bewohners berücksichtige. Durch die Kompetenz und Vernetzung des BWMK könnten die Hilfen und Unterstützungsleistungen „aus einer Hand“ zusammengestellt und an die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen angepasst werden. Durch das breite Angebotsspektrum des BWMK könnten zum Beispiel Beratung, Antragstellung, Förderung, Übergänge ins Betreute Wohnen und mehr ideal abgestimmt und umgesetzt werden.

 Frau M. kam zum Beispiel nach einem Schlaganfall in die Brücke. Sie war stark untergewichtig, traumatisiert und schwerwiegend psychisch erkrankt. Auf die Hilfsangebote des Teams reagierte sie zunächst mit großem Misstrauen. „Mit sehr viel Zuwendung, langen Gesprächen, Geduld aber auch klaren Regeln im Zusammenleben erholten sich Leib und Seele von Frau M. zusehends“, berichtete Halgard Bestelmeyer-Grommet. Schließlich wurde es möglich, mit Frau M. gemeinsam die Zukunft zu planen. Heute lebt Frau M. im Betreuten Wohnen und wird vom BWMK unterstützt. Sie ist glücklich über die neu gewonnene Selbstständigkeit – und über die Sicherheit, jederzeit einen Ansprechpartner zu haben.

Gerade durch die Tatsache, dass das BWMK Angebote verknüpfen könne und bewusst ein vernetztes System aufgebaut habe, seien die Voraussetzungen für Wirtschaftlichkeit geschaffen und der Nutzen für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf gegeben, so Bestelmeyer-Grommet.
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