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Neue Kurse ab Herbst 2018.

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Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
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und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

19.01.2011
Zukunft liegt in der Zusammenarbeit

Gastredner Dr. Ingo Rollwagen

Zukunft hat viele Gesichter – das wurde während des Neujahrsempfangs des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) deutlich, zu dem am Mittwochabend mehr als 300 Gäste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft im Dienstleistungszentrum Langenselbold erschienen waren – unter ihnen der Erste Kreisbeigeordnete Günter Frenz, Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, der CDU-Kreisvorsitzende Tom Zeller und Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai.

Gastredner Dr. Ingo Rollwagen, Senior Analyst der Deutsche Bank Research und Experte in Sachen Trendforschung, beschäftigte sich mit dem Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft bis zum Jahr 2020 – und den damit verbundenen Herausforderungen für Kommunen, Institutionen und Privatpersonen. Ingrid Krebs, die mit ihren Kolleginnen und Kollegen im Werkstatt-Rat die Interessen der Mitarbeiter in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung vertritt, begrüßte die Gäste und ging auf die Netzwerk-Arbeit ein. Dem Werkstatt-Rat sei es sehr wichtig, Erfahrungen auszutauschen und vor allem Wissen an den Nachwuchs weiterzugeben. Bildung sei die Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und der Arbeit selbst.

 
Doris Peter (Zweite von links) beschäftigte sich mit dem Thema Inklusion.

  Doris Peter, die Vorstandsvorsitzende des BWMK, stellte die Frage, wie Inklusion und damit die vollständige Einbindung von Menschen mit Behinderung in alle Bereich der Gesellschaft zu erreichen sei. „Es kann nicht sein, dass Menschen zwar lernen, den Alltag im Arbeitsleben oder in der eigenen Wohnung zu bewältigen, andererseits aber sozial vereinsamen, weil es weder Bewusstsein noch Mittel gibt, sie in das öffentliche Leben einzubinden.“

Eine der Grundvoraussetzungen für Inklusion sei die Unterstützung der Politik und der Solidargemeinschaft, die den Gedanken der Einbindung propagiere, aber auch die nötigen Mittel zur Verfügung stelle, um Menschen mit Behinderung nachhaltige Teilhabe zu ermöglichen. Ebenso wichtig sei die Haltung jedes Einzelnen. Doris Peter: „Fragen Sie sich doch einmal: Bin ich selbst bereit, Menschen mit Behinderungen unbefangen zu begegnen, mich mit Ihnen auseinanderzusetzen, ihnen eine Platz in meinem täglichen Leben zu geben?“ Die Entwicklungen im BWMK zeigten, dass für und mit Menschen mit Behinderung vieles möglich sei. Und dazu brauche es die Unterstützung von Politik, Wirtschaft, Vereinen und Privatpersonen.

Geschäftsführer Martin Berg beschrieb die jüngsten Entwicklungen im BWMK.

Unter dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, betrachtete BWMK-Geschäftsführer Martin Berg die jüngsten und zukünftigen Entwicklungen im Unternehmen. Bedarfe zu erkennen und passende Lösungen zu entwickeln gehöre zu den grundlegenden Aufgaben des BWMK. Mut, Flexibilität und Entscheidungsfreude seien notwendig, um neue Wege zu beschreiten. Und die Überzeugung, dass jeder Mensch einzigartig ist, besondere Fähigkeiten mitbringt und Respekt verdient. Es gehe darum, vielfältige Möglichkeiten zu schaffen, um Menschen mit Behinderung Chancen und Räume zu eröffnen.  Deshalb entwickele das BWMK stets neue Angebote – wie etwa das Schwanennest in Hanau, das Kindern und Jugendlichen mit Behinderung angenehme Kurzaufenthalte in liebevoller Atmosphäre biete und damit gleichzeitig Eltern und Familien entlaste.

Für Menschen mit intensivem Pflegebedarf sei in Bad Soden-Salmünster die „Brücke“ entstanden. Menschen, die besonderer Pflege und Unterstützung bedürfen, finden dort einfühlsame und kompetente Betreuung.
Auch das vernetzte System der Arbeit, Qualifizierung und Bildung, welches das BWMK geschaffen hat, werde stets weiterentwickelt, um Menschen mit Behinderungen verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten – etwa im integrativen Café „La Vida“ im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, wo Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam für das Wohl der Gäste sorgen.
Gleichzeitig nutze das Wissen des BWMK auch anderen Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft – zum Beispiel bei der Gestaltung von Arbeitsprozessen, welche die unterschiedlichen Fähigkeiten der Beteiligten berücksichtigen.


Kluge Kooperationen für neue Lösungen

 Bedarfsgerechte Dienstleistungsangebote entwickeln, Kooperationen ausbauen und die (Weiter-)Bildung der Mitarbeiter unterstützen – diese Aspekte hob auch Dr. Ingo Rollwagen in seiner Rede hervor.
Insgesamt zeichne sich durch fortschreitende Globalisierung und den technologischen Fortschritt eine Entwicklung zur „Projektwirtschaft“ ab, in der verstärkt Kombinationen aus Dienstleistungen und Gütern nachgefragt werden  - weniger das Einzelprodukt. Nicht zuletzt durch die technischen Informations- und Beteiligungs-Möglichkeiten komme Kunden eine andere Rolle zu  – weg vom passiven Konsumenten hin zum Mitgestalter der Produkte und Lösungen. Der Prozess werde für Unternehmen und Dienstleistungserbringer schneller und riskanter, aber auch kreativer und kooperativer. Um die Finanzprobleme der Sozialsysteme zu lösen, müsse man sie offen angehen und Solidaritätsmuster klären: „Wer ist bereit für wen wie viel zu leisten?“ Außerdem müsse die effiziente Kooperation von Staat und Bürgern gefördert werden – auch, um Bürokratie abzubauen. Soziale Dienstleistungen könnten durch neue Verfahren und Kooperationsformen in Effizienz und Angebot verbessert werden. Projektwirtschaft bedeute für Kommunen, Bürger stärker in den Prozess der Gestaltung kommunaler Dienstleistungen einzubeziehen, Projekte zu planen und Verantwortlichkeiten festzulegen. Langfristige Kostenbelastungen seien durch interkommunale Zusammenarbeit und gemeinsame Dienstleistungserbringungen leichter zu schultern.

Überdies sei es von Vorteil, Wissensgemeinschaften zu gründen, um beispielsweise schlaue Lösungen in den Bereichen Wohnen und Leben, Dienstleistung, Mobilität und Information zu entwickeln und festzuhalten. Auch soziale Institutionen müssten andere Formen der fortgesetzten, strukturierten Zusammenarbeit eingehen, einerseits mehr Projekte mit Pilotcharakter, aber auch mehr langfristig angelegte Programme starten, um Dienstleistungen und Mitarbeiter weiterzuentwickeln.
Kooperationen mit Partnern müssten systematisch aus- und aufgebaut sowie gepflegt werden. Verteilung und Steuerung von Aufgaben sowie die Belohnung von Leistung müssten klar definiert und transparent sein. Für den Einzelnen bedeute die Projektwirtschaft, dass mehr Beteiligung, Engagement und die kluge Vernetzung mit anderen gefordert sei. Dadurch steige die Chance auf wunsch- und bedarfsgerechte Lösungen und wirtschaftlichen Erfolg.
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