Geprüfte Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot:
Unsere Leistungen im Digitalen Dokumentenmanagement
Bildung inklusive
Neue Kurse ab Herbst 2018.

Leistungen für Ihr Unternehmen
Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

Leistungen für lhr Unternehmen
Zum Beispiel:
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und Raumvermietung.

18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

10.11.2010
1000 Eier wöchentlich
René Müller reicht einer Dame das Tablett: „Möchten Sie mal kosten? Das ist eine Bio-Kartoffel der Sorte Agria mit Kräuterquark.“  Heute hat er seinen Arbeitsplatz auf dem Hofgut Marjoß mit dem Edeka -Aktivmarkt Lauber in Gelnhausen-Meerholz vertauscht. Der direkte Kontakt mit den Kunden macht dem jungen Mann, der eine geistige Behinderung hat, sichtlich Spaß.  Er informiert über die verschiedenen Kartoffelsorten, die auf den Äckern des Bioland-Betriebs angebaut und in der Region vermarktet werden. Auch die Laubers zählen zu den Abnehmern – und die Bio-Ware kommt bei den Kunden gut an. „Die Leute möchten wissen, woher die Lebensmittel stammen“, erklärt Jürgen Lauber. Aus diesem Grund hat er den Kontakt zum Hofgut Marjoß geknüpft, das zum Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) gehört. Auf dem landwirtschaftlichen Anwesen, das zwischen Wiesen und Wäldern am Rande des Steinauer Stadtteils Marjoß liegt, sind zurzeit rund 40 Menschen mit Behinderung beschäftigt. Sie arbeiten im Kartoffel-Schälbetrieb, versorgen Hühner, Schweine, Rinder, Ziegen, Pferde, Esel, Kaninchen und Gänse und tragen zur Vermarktung von Fleisch, Wurst, Eiern, Honig, Nudeln und Kartoffeln in Bio-Qualität bei. Mit Ausnahme des Fleischs wird dieses Sortiment auch im Edeka-Aktivmarkt Lauber angeboten. „Die Eier sind der Renner“, erklärt Jürgen Lauber. Mehr als 1000 Bio-Eier vom Hofgut Marjoß gehen wöchentlich in dem neu eröffneten Lebensmittelmarkt in Meerholz über den Ladentisch.

Schon seit Oktober 2009 verkauft Lauber Bio-Lebensmittel aus Marjoß - durch die Neueröffnung des Markts konnte die Zusammenarbeit erweitert werden. „Bei uns kommen begeisterte Anrufe von Kunden an“, ergänzt Dietrich Hunsmann, der Leiter des Bioland-Hofguts. 1000 Eier – das ist ungefähr die Menge, welche das Federvieh eines mobilen Stalls pro Woche legt.

Dieses Jahr haben die Marjosser das dritte Hühnermobil angeschafft, weil die Nachfrage nach frischen Bio-Eiern ununterbrochen steigt. Rund 200 Hühner sind in jedem mobilen Stall untergebracht. Diese Art der Hühnerhaltung bietet laut Hunsmann den Vorteil, dass die Hühner so lange auf einer Wiese scharren und Nahrung finden können, bis diese buchstäblich „abgegrast“ ist. Dann wird das Hühnermobil auf einen anderen Weideplatz gestellt. So haben die Hühner immer Auslauf und frisches Futter – und im Winter ein warmes Nest.

Für die Mitarbeiter des Hofguts Marjoß ist die Zusammenarbeit mit den Laubers eine gute Gelegenheit, die Arbeitsabläufe in einem großen Lebensmittelmarkt kennenzulernen. René Müller, der auf dem Hofgut in der Eier-Verpackungsstelle beschäftigt ist, wirbt stolz für die Produkte des Hofguts. Schließlich ist er wie seine Kollegin Claudia Weber an der Herstellung beteiligt.

Kooperationen wie mit dem Edeka-Aktivmarkt Lauber sind für das BWMK besonders wichtig: So werden Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung geschaffen und erhalten. Und Lob für das, was man leistet, macht selbstbewusst. René Müller geht lächelnd mit seinem Tablett auf die Kunden zu.
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Jahresbericht 2016
Hofgut Marjoß
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