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18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

24.10.2010
Eingliederung in die Berufswelt
 

Austausch mit Bundes-, Landes- und Kreispolitikern: BWMK-Geschäftsführer Martin Berg (rechts) und sein Stellvertreter Joachim Schröck (Dritter von links) sowie Heinzelmännchen-Betriebsleiter Jürgen Müller (links) stellten Schwerpunkte der Arbeit des BWMK vor.

Bettlaken, Waschlappen, Handtücher, Arbeitskleidung und mehr  – in der Heinzelmännchen-Wäscherei in Wächtersbach werden täglich rund zwölf Tonnen Wäsche gewaschen und zur Auslieferung bereit gemacht. Das Besondere: In dem Integrationsbetrieb, einem Tochterunternehmen des Behinderten-Werk Main-Kinzig (BWMK), besteht knapp die Hälfte der Belegschaft aus Menschen mit Behinderungen. In den Betriebszweigen Wäscherei, Cateringservice, Hausdienstleistungen und Gebäudereinigung der Heinzelmännchen arbeiten zurzeit rund 120 Menschen. Vor Ort informierten sich kürzlich die Bundestagsabgeordneten
Dr. Sascha Raabe (SPD), Dr. Peter Tauber (CDU), Vizelandrat Günter Frenz (CDU), der Landtagsabgeordnete Heinz Lotz (SPD) sowie Kreistagsvorsitzender Hubert Müller, sein Stellvertreter Karlheinz Dziony und Wächtersbachs Bürgermeister Rainer Krätschmer über das System zur Eingliederung in die Arbeitswelt, welches das BWMK für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf entwickelt hat.

Geschäftsführer Martin Berg und sein Stellvertreter Joachim Schröck hatten zu dem Parlamentarischen Abend eingeladen, der einmal pro Jahr an einem der Standorte des BWMK im Main-Kinzig-Kreis stattfindet. Die Politiker werden dabei über die Entwicklung des Sozialunternehmens und die Schwerpunkte der Arbeit informiert. Im Mittelpunkt der diesjährigen Diskussion stand die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in die Berufswelt. Martin Berg betonte, dass Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) ein Erfolgsmodell seien. Deutschlandweit böten die WfbM rund 270.000 Menschen Arbeitsmöglichkeiten und damit Perspektiven für die Zukunft.
Den Vorwurf, aus den Werkstätten fänden Menschen kaum Wege auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, wies Berg zurück. Der Begriff „Werkstatt“ bezeichne im BWMK ein Netzwerk, das Menschen mit Behinderungen verschiedene Wege der beruflichen Entwicklung eröffne. Durch die Verknüpfung von Werkstätten, Integrationsbetrieben und Tochterfirmen habe das BWMK ein durchlässiges System geschaffen, das viele Möglichkeiten zur Qualifizierung und Weiterentwicklung biete. Ziel sei immer die optimale Förderung des Einzelnen. Jeder solle am Erwerbsleben teilhaben können.  Beispiel Heinzelmännchen: Dort arbeiten nach Angaben von Betriebsleiter Jürgen Müller im Wäschereibereich zurzeit 20 Werkstatt-Beschäftigte, die den Betrieb kennenlernen können und bei Interesse und Eignung Chancen auf einen Arbeitsplatz unter tariflichen Bedingungen haben.

Um berufliche Teilhabe möglich zu machen, sei die Zusammenarbeit mit Politik und Wirtschaft in der Region eine grundlegende Voraussetzung: Werkstatt-Teams des BWMK arbeiten in Unternehmen wie etwa Key Plastics in Wächtersbach oder Woco in Bad Soden-Salmünster, viele weitere Betriebe böten einzelne Arbeitsplätze an. Insgesamt seien 110 Menschen mit Behinderungen auf Außenarbeitsplätzen beschäftigt, das sei im hessenweiten Vergleich eine tolle Quote, erklärte Berg. Auch die Zusammenarbeit mit dem Main-Kinzig-Kreis sei in erfreulicher Weise ausgebaut worden. Die Heinzelmännchen betreiben die Kantine im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen und sorgen täglich an 15 Schulen im Kreis für die Verpflegung der Schüler und Lehrer. Zudem wurde kürzlich das integrative Café La Vida im kreiseigenen Seniorenzentrum Eugen-Kaiser-Haus in Hanau eröffnet, in dem ebenfalls Mitarbeiter mit Behinderung tätig sind. „Der Kreis setzt damit ein wichtiges Signal zur Integration von Menschen mit Behinderungen“, unterstrich Vizelandrat Günter Frenz. Wie die Finanzierung der Leistungen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen künftig geregelt werden wird, war ebenfalls Diskussionsthema. Die Hauptlast liege bei den Kommunen. Die Umlage, die der Main-Kinzig-Kreis an den Landeswohlfahrtsverband (LWV) zahlt, liege aktuell bei rund 53 Millionen Euro – Tendenz steigend. 1999 seien es etwa 40 Millionen Euro gewesen, erklärte Frenz. Das deutliche Signal an die Bundestagsabgeordneten: Die Finanzlast der Kommunen verringern – auch im sozialen Bereich.
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