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Leistungen für lhr Unternehmen
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18.04.2018

Werkstatt im Wandel - Neues Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM)

vorstandspapier2018.pdf

News

24.08.2010
Werkstatt als System von Arbeit und Qualifizierung

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich und ihr Referent Sebastian Wysocki im Gespräch mit dem stellvertretenden Geschäftsführer des BWMK, Joachim Schröck (links) und Marktleiter Theodor Kanzog (rechts).

Mit einer Kostprobe im Gepäck ging es weiter: Die Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich (CDU) zeigte sich begeistert vom Angebot an Bio-Lebensmitteln, die im 1-2-3-Markt in Bad Soden-Salmünster zu haben sind. Das Besondere: Sowohl an der Herstellung der Bio-Waren auf dem Hofgut in Steinau-Marjoß als auch im Team des 1-2-3-Markts sind Menschen mit Behinderung beteiligt. Puttrich besuchte unlängst verschiedene Standorte des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) und tauschte sich mit dem stellvertretenden Geschäftsführer Joachim Schröck sowie Mitarbeitern vor Ort  über die Entwicklungen im sozialen Bereich und die Konzepte in der Arbeit mit behinderten Menschen aus. Stationen waren die Bergwinkel-Werkstätten und die Wohnstätte Dr. Rudolf-Pabst-Haus  in Schlüchtern, der 1-2-3-Markt und das Digitaldruckzentrum der Reha-Werkstatt Ost in Bad Soden-Salmünster sowie die Heinzelmännchen-Wäscherei in Wächtersbach.
Die Bundestagsabgeordnete vertritt in Berlin den Wahlkreis 177, das heißt  den Wetteraukreis und die drei Kommunen Brachttal, Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster. Bei ihrem Besuch im Kinzigtal machte sich die CDU-Politikerin ein Bild von der Arbeit des Sozialunternehmens, das an über 40 Standorten im Main-Kinzig-Kreis Frühförderung, Beratung, Arbeit, Bildung sowie verschiedene ambulante und stationäre Wohnformen für Menschen mit Behinderung anbietet.

Lucia Puttrich zeigte sich beeindruckt vom großen Engagement der rund 600 Angestellten des BWMK. „Diese leisten eine tolle Arbeit und helfen dabei, dass Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstständiges und erfülltes Leben führen können.“

Arbeit sei ein wichtiger Faktor, um Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, erklärte Joachim Schröck.

Das BWMK habe in den vergangenen Jahren systematisch ein Netz an Werkstätten, Integrationsbetrieben und Arbeitsplätzen in kooperierenden Unternehmen geschaffen, um Menschen mit Behinderung ein breites Spektrum an Erwerbs- und Qualifizierungsmöglichkeiten bieten zu können.

 Werkstatt sei heute nicht allein Produktionsstandort, sondern vielmehr ein System, das darauf abziele, Menschen mit Behinderungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu bringen.
Am Beispiel des 1-2-3-Markts in Bad Soden und der Heinzelmännchen-Wäscherei in Wächtersbach werde das besonders deutlich: Die beiden Integrationsfirmen sind Tochterunternehmen des BWMK: Menschen mit Behinderungen bilden dort knapp die Hälfte der Belegschaft und arbeiten unter tariflichen Bedingungen.
Während der Berufsbildungsphase sei es jungen Menschen mit Behinderung möglich, Praktika in diesen Betrieben zu machen. Wenn sich ein Werkstatt-Mitarbeiter auch nach Ende dieser Phase für die Arbeitsfelder Einzelhandel oder Textilpflege interessiere, könne er sich jederzeit in den Tochterfirmen erproben.
Zurzeit bieten die sechs Werkstatt-Standorte  zwischen Schlüchtern und Hanau 1116 Plätze für Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Arbeitsschwerpunkte reichen von Industriemontage über digitale Dokumentenverarbeitung und Gastronomie bis hin zur Landschaftspflege und Landwirtschaft.
Zirka 100 Werkstatt-Mitarbeiter sind in regionalen Betrieben beschäftigt, wo sie vor Ort passgenaue Dienstleistungen erbringen – etwa im Autozulieferbetrieb Key Plastics in Wächtersbach.

Was im Bereich Arbeit gelte, sei im Bereich Wohnen nicht anders, erklärte Joachim Schröck. Beim Besuch des Dr. Rudolf-Pabst-Hauses, einer Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung in Schlüchtern, wurde ersichtlich, dass die Bewohner bei einer möglichst selbstständigen Lebensführung unterstützt werden.

Wer in den eigenen vier Wänden wohnen wolle, werde Schritt für Schritt auf mehr Selbstständigkeit vorbereitet, könne erste Erfahrungen in einer betreuten Wohngruppe sammeln und später in der eigenen Wohnung individuelle Unterstützung in Anspruch nehmen. Schröck unterstrich, dass der demographische Wandel auch im Wohnbereich spürbar sei. Das BWMK schaffe verstärkt Voraussetzungen für Pflege und Förderung von alten Menschen mit Behinderung.
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